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Grenzöffnung in EuropaBerlin peilt Aufhebung von Corona-Reisewarnung am Mittwoch an

Deutschland plant, Reisewarnungen durch sogenannte Reisehinweise zu ersetzen. Diese sollen den Bürgern eine Hilfestellung bei der Entscheidung bieten, wo sie ihren Urlaub planen können.

CORONAVIRUS - DEUTSCH-OeSTERREICHISCHE GRENZE
Deutschland strebt eine Aufhebung der Reisewarnung für Europa an. © APA/DPA/PETER KNEFFEL
 

Der deutsche Außenminister Heiko Maas strebt am Mittwoch eine Aufhebung der Reisewarnung für Europa an. "Wir bereiten für das Kabinett morgen einen Beschluss vor, der zurzeit noch innerhalb der Regierung abgestimmt wird", sagte Maas am Dienstag. Ziel sei es, die aktuell weltweit gültige Reisewarnung für die Länder der Europäischen Union und assoziierte Staaten durch Reisehinweise zu ersetzen.

Diese sollten sehr detailliert über die Lage in den einzelnen Staaten informieren. Dies gebe den Bürgern eine Hilfestellung bei der Entscheidung, wo sie Urlaub planen könnten und in welchen Regionen sie dies eher nicht tun sollten. Aussagen über Reisen außerhalb Europas würden später getroffen.

Österreich hat laut Homepage mit Ausnahme von Italien bereits alle Nachbarländer mit einem "Hohen Sicherheitsrisiko" versehen, bei dem "von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Gebiet" abgeraten wird. Reiswarnungen gibt es nach wie vor etwa für die Niederlande, Spanien oder Frankreich. Am morgigen Mittwoch findet in Wien ein Runder Tisch, unter anderem mit Außenminister Alexander Schallenberg, zu Reisefreiheit mit anschließender Pressekonferenz statt.

 

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