ZiB2Wolfgang Mückstein, Minister ohne jede Message

Im Endspurt der Arbeit an einer allgemeinen Impfpflicht und mitten im Lockdown kam Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) in die wichtigste Nachrichtensendung des Landes - und hatte nichts zu sagen.

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© ORF / Screenshot
 

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hatte am Montagabend ein Problem: Er will diese Woche einen Gesetzesentwurf für die Impfpflicht präsentieren - aber der schon weit gediehene Entwurf ist schon am Wochenende mit allen Details an die Öffentlichkeit gelangt.

Kommentare (95)
silentbob79
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Ich bin der Meinung der Minister hat vollkommen richtig gehandelt

Solange es nichts offizielles gibt, sollte es von Regierungsseite auch keine offiziellen Aussagen dazu geben. Wenn er was dazu sagt und dann kommt auch nur ein Beistrich anders, ist Herr Wolf wieder der erste der sich drauf stürzt und sagt "Aber Sie haben ja gesagt ..."

heri13
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Der Wolf und seine Überheblichkeit!

Wenn ihm ein Gesprächspartner mehrmals sagt, es ist noch nicht offiziell,dann muß er das zur Kenntnis nehmen.
Ansonsten ist er fehl am Platz.
Seine Dummen nachfragen stinken zum Himmel.

DergeerdeteSteirer
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Des öfteren @heri13 kommt es mir wirklich so vor ob Journalisten ...............

stetig die "REPEAT" Taste hängt, hört sich sehr oft extrem lästig und provozierend an, anscheinend wird diese Tugend bei ihnen vom Arbeitgeber mit dem "Trichter" eingefüllt ....................

DergeerdeteSteirer
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Hr. Wolf, geben sie bei einem Prototypen , welcher in der Entwicklungsphase steckt alle Daten preis ?!!?


Die Verhandlungen und Evaluierungen welche sämtliche gesetzlichen Rahmenbedingungen betreffen sind noch nicht ausgefeilt genug und reiflich durchdiskutiert!!
Was werden da in der journalistischen Arbeit, nur um die Quotengeilheit zu befriedigen, für Fragen und Feszstellungen getätigt, zu allererst "muss" alles Hand und Fuß haben um auch die etwaigen "Schleichwegerl" zu unterbinden, die gesetzlich machbaren und anwendbaren Möglichkeiten abgeschätzt und evaluiert werden!!

Dieses "Löcher in den Bauch fragen" ist hier völlig unnötig, erzeugt Unruhe und noch mehr Entzweiung und Differenzen unter vielen Bürgern!

Lasst die Verantwortlichen und Beteiligten mit gründlichster Sorgfalt fertig ausarbeiten und ausloten.
Sie werden es mit Sicherheit früh genug an die Öffentlichkeit bringen was Sache ist, den "Halbe Sachen" sind sonst "Kanonenfutter" für die Gegner und für den quotengeilen Journalismus!!

Miraculix11
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In die ZIB2 wird man nicht vorgeladen wie bei Gericht

Mückstein und viele andere gehen freiwillig hin. Offenbar ist deren Mediengeilheit so groß dass sie solche Gelegenheiten nicht auslassen wollen selbst wenn sie nichts zu sagen haben oder nichts sagen wollen.

madermax
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Dann hätte der Mückstein...

die Einladung einfach ausschlagen sollen, wenn er eh nix sagen will und darf. Das Interview war komplett für die Katz, reine Zeitverschwendung und er hat sich damit nur selber angepatzt. Selbst heute trendet er noch auf Twitter mit Spass-Memes.

Man hätte auch Kermit den Frosch zur aktuellen psychischen Lage der Kinder, oder Dr. House zur Spitalssituation befragen können. Wäre sicherlich informativer gewesen...

amoruritme
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Wolfs Interviewstil ist eher eine Inquisition als Information

Ein der Neutralität und vor allem Sachlichkeit verpflichteter öffentlicher Sender ist der ORF sowieso längst nicht mehr. Die Betriebsratswahlergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache.

dude
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Es gibt auf so vielen Sendern Nachrichten,

... politische Interviews, Diskussionsrunden, etc. Wenn einem der Interviewstil von Armin Wolf nicht gefällt, sollte man einfach umschalten auf Puls4, ATV, ServusTV eventuell auch auf OE24 und schauen, ob es diese Sender besser machen. Nicht ärgern, einfach auf dem Sender bleiben, der einem gefällt!
Ich finde die Interviews mit Armin Wolf grossartig! Er fordert jeden seiner Interviewpartner heraus, und das ist gut so!

domenica
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Ich denke,

ein Nachrichtensprecher eines öffentlichen Fernsehsenders sollte einfach Informationen weitergeben und sie nicht bewerten oder so lange nachfragen, bis er die Antwort bekommt, die ihm gefällt!

JohannAmbros
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Das immer früher

wissen zu wollen bevor eine Entscheidung getroffen wird nervt unglaublich!! ZIB ist zu einer reinen Gerichtsshow verkommen und hat mit Journalismus nichts mehr gemein. Wolf, Thür, Dittelbacher wie kleine keifende Richterleins….ständig Provokant und wenn Einladungen nicht angenommen werden wie kleine Kinder mit dem Fuß stampfend vor der Supermarktkassa.

HoellerP
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Nein,

es ist wohl mein Recht als Journalist, dass mir eine Frage beantwortet wird und nicht auf eine NLP-Plattitüde zurückgegriffen wird.

JohannAmbros
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Wie bitte?

In welchem Gesetzestext ist ein Recht auf Antwort das Sie auf Ihre Journalisten Fragen einfordern verankert?

HoellerP
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Du meine Güte...

...de lege lata natürlich nicht; aber wenn wir uns im Kontext eines Interviews nicht darauf verständigen können dieses nach dem Prinzip "Frage-Antwort" zu führen, dann ist es ad absurdum geführt.

mahue
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Manfred Hütter, 9330 Althofen: lustiger Kommentar HoellerP

Seit wann hat ein Journalist ein Recht eine Antwort zu bekommen.
Legistisch keines!!! (ob in Politik, Sport und anderen Themen).
Kann frage und fragen, rennt maximal gegen eine Betonmauer mit der Beule der Unwissenheit. Lache mich krumm!!!

ich.daheim
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Nope

Als Journalist hat er das recht zu fragen. Wenn die Antwort ist: es läuft ein Gesetzgebungsverfahren und die Diskussion läuft noch, dann ist das wohl eine gültige Antwort.
Der Minister hat immer einen Termin genannt bi wann die Entscheidungen fallen werden.
Ein Recht auf eine Antwort die ihm gefällt, hat er aber nicht.

HoellerP
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Naja...

Wenn ich frage: "Magst du lieber blau oder gelb?" und die Antwort lautet: "Haltestelle", kann ich mich als Journalist damit zufrieden geben, muss ich aber nicht.

Reipsi
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Der Herr Wolf

kommt halt mit seinen Vorwürfen auch nicht immer an und bei manchen nicht durch , müssen Sie akzeptieren Hrr Wolf , tut weh aber es ist so .

HoellerP
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Ähm...

...eine Antwort auf eine Frage zu erwarten und einzufordern ist doch kein Vorwurf, sondern muss wohl journalistischer Anspruch sein.

kritik53
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Antworten

Gerade die provokanten Journalisten sind es ja, die jeden Politiker durch den Dreck ziehen, wenn er vor dem Beschluss etwas sagt. Passen Beschluss und Antwort zusammen, heißt es, der setzt sich über die Gremien hinweg, schaut der Beschluss anders aus, heißt es, warum er so falsch antwortet.
Ich bin der Meinung, dass die Medien mit ihrer meist nicht objektiven Berichterstattung sehr viel zur Spaltung der Bevölkerung beitragen, das aber der Regierung in die Schuhe schieben. Von den Querulanten der FPÖ, die aber von den Medien jede Menge Raum zum Lügen und zu Diffamierungen bekommen, wollen wir lieber nicht reden.

sonja65
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Journalismus???

Herr Wolf beschwert sich, dass er keine Antwort auf seine Fragen bekommen hat? Warum wurde das voraufgezeichnete Interview dann nicht weiter gekürzt?
Herrn Wolf ging es anscheinend wieder einmal darum, den selbsternannten Richter zu spielen.Journalismus ist das nicht, sondern sich selbst in den Mittelpunkt zu setzen.

sonja65
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Unabhängig?

Das ist die KZ schon länger nicht mehr.Rot und regierungsfeindlich ist anscheinend die neue Ausrichtung

sonja65
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Zensur?

Danke, lieber ArminWolf-FAn

MuskeTiere4
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GM Mückstein war aus Brüssel zur ZIB2 zugeschaltet

Ich habe erwartet, dass Herr Wolf Fragen zu den Brüsseler Gesprächen stellt. Das hat er aber nicht! Es wäre doch viel spannender gewesen direkt zu erfahren, was EU-weit bezüglich der weiteren Vorgehensweise in puncto Pandemie, 4. Welle, Omikron und mehr gerade besprochen wird. Stattdessen verbeißt sich Herr Wolf in den unfertigen, außerdem von allen Beteiligten noch unbesprochenen Gesetzesentwurf. Die zarten Erfolge des LDs werden nicht besprochen auch im Hinblick auf die weiterhin zu hohe Belegung der Intensivstationen und die ist heute noch im Steigen begriffen! Die Anzahl der täglich dort verstorbenen Patienten ist wirklich erschreckend hoch! Wie GM M. richtig sagte, ist er auch verantwortlich für das (überlastete) medizinische Personal dort! Wolfs Formulierung „Können Sie uns garantieren, …“ war in diesem Interview wie eine Fangfrage zu verstehen. Also Null Fragen zu den Brüsseler Beratungen ist auch sehr unergiebig! Diesmal die falschen Fragen, Herr Wolf!

susa18
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Nicht wirklich geglückt, aber ...

Er hätte nicht hingehen sollen. Es ist mir aber lieber, wenn er nichts zu den kommenden Ereignissen sagt, bevor es fixe Entscheidungen gibt. Und die gibt es offensichtlich nicht..Dieses im Vorhinein Spekulieren, Mutmaßen und Deuten geht mir wirklich auf die Nerven. Die Medien spielen das halt mit. Warum kann man nicht einfach abwarten und dann berichten, diskutieren, kommentieren. Das ist früh genug. War es zumindest mal.

hortig
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Mückstein

Man merkt hier im forum wer die Gesellschaft spaltet. Sagt der Minister nichts vor der Konferenz, wird gemault, sagt er was zu früh wird gemault.
Es ist ja schon fast eine Gemeinheit des orf, noch bevor in einer Konferenz, die gemeinsam mit regie und Opposition stattfindet man sich auf ein Ergebnis einigt, Politiker zu voreiligen Äußerungen
zu nötigen

WASGIBTSNEUES
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"Es ist mir wichtig"

ich kann diesen Satz von unseren Politikern nicht mehr hören! Warum sagt man "es ist mir wichtig" wenn man nichts aussagt? Bzw. welcher Rhetoriktrainer hat denen das beigebracht, denn wenn etwas nicht wichtig wäre muss man es ja nicht sagen oder? Furchtbar diese Floskeln

 
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