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Gemeldete NebeneinkünfteElf Abgeordnete verdienen mehr als 20.000 Euro im Monat, nur zwei davon Frauen

Rund 260 bezahlte Nebenjobs haben Österreichs Nationalratsabgeordnete gemeldet, nur wenige von ihnen sind weiblich.

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NATIONALRAT - BEHARRUNGSBESCHLUeSSE NACH BUNDESRAT-EINSPRUeCHE GEGEN COVID 19-GESETZE: UeBERSICHT
© APA/ROBERT JAEGER
 

Die österreichischen Nationalratsabgeordneten haben rund 260 bezahlte Nebenjobs gemeldet. Elf Abgeordnete schaffen es damit in die höchste Einkommenskategorie. Sie verdienen neben dem staatlichen Salär von 9.228 Euro noch mehr als 10.000 Euro pro Monat dazu. Allerdings sind darunter nur zwei Frauen. Und auch sonst deuten die von der APA ausgewerteten Daten auf eine deutliche Gehaltsschere zwischen männlichen und weiblichen Abgeordneten hin.

Wie viel die Abgeordneten neben ihrem staatlichen Bezug von 9.228 Euro pro Monat genau dazuverdienen, müssen sie nicht im Detail angeben. Die vom Parlament veröffentlichten Daten lassen aber doch gewisse Rückschlüsse zu. Einmal jährlich müssen die Abgeordneten nämlich melden, in welche von fünf Einkommenskategorien sie fallen.

Frauen deutlich unterrepräsentiert

In die beiden höchsten Einkommenskategorien mit einem Verdienst von mehr als 7.000 bzw. 10.000 Euro brutto pro Monat fallen nur vier weibliche, aber 20 männliche Abgeordnete. Frauen sind hier also deutlich unterrepräsentiert. Denn während der Frauenanteil im Gesamten Parlament bei 40 Prozent liegt, beträgt der in den beiden höchsten Einkommenskategorien nur 17 Prozent.

Besonders hoch ist der Frauenanteil mit 58 Prozent dafür unter jenen Abgeordneten, die gar keinen Nebenverdienst gemeldet haben. Zu diesen 43 hauptberuflichen Mandataren gehören allerdings auch die Klubobleute der fünf Parlamentsparteien sowie die drei Nationalratspräsidenten, die deutlich mehr verdienen als normale Abgeordnete, dafür aber mit einem Berufsverbot belegt sind. Auch Regierungsmitgliedern sind Nebenjobs untersagt.

Weitere 33 Abgeordnete haben mit ihrer Nebentätigkeit weniger als 1.000 Euro brutto pro Monat verdient (Kategorie 1). Hier liegt der Frauenanteil bei 42 Prozent. Weitere 42 Abgeordnete verdienen zwischen 1.001 und 3.500 Euro (Kategorie 2), davon 52 Prozent Frauen. Und 38 Mandatare verdienen zwischen 3.501 und 7.000 Euro (Kategorie 3). Hier liegt der Frauenanteil nur noch bei 16 Prozent. Zu den echten Spitzenverdienern im Hohen Haus zählen die 13 Abgeordneten mit Nebeneinkommen zwischen 7.001 und 10.000 Euro (Kategorie 4) sowie die elf Mandatare mit mehr als 10.000 Euro Monatsbrutto (Kategorie 5).

Meisten Spitzenverdiener bei ÖVP

Die einzigen Frauen in dieser Runde sind die Unternehmerin und Wirtschaftskammer-Funktionärin Rebecca Kirchbaumer bei der ÖVP und die Dell-Managerin Karin Doppelbauer bei den Neos. Alle anderen Spitzenverdiener sind Männer: bei der ÖVP die Unternehmer Martin Engelberg und Peter Haubner, der Arzt Werner Saxinger sowie Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Bei der FPÖ sind es vier Freiberufler: der Steuerberater Hubert Fuchs, der Apotheker Gerhard Kaniak, der Anwalt Christian Ragger und der Notar Harald Stefan. Und bei den Neos der Hotelier und scheidende Abgeordnete Josef Schellhorn.

In die Einkommenskategorie über 7.000 Euro brutto fallen unter anderem die Parteimanager Alexander Melchior (ÖVP) und Michael Schnedlitz (FPÖ) sowie bei der SPÖ die - allesamt männlichen - Spitzengewerkschafter Rainer Wimmer, Josef Muchitsch, Alois Stöger und Rudolf Silvan. Drei erst 2021 nachgerückte Abgeordnete mussten für das Vorjahr noch keine Einkommenskategorie melden.

Kommentare (15)
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argus13
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NR

nagen am Hungertuch, daher brauchen UA, UA, UA damit man den kleinen Gehalt mit Sitzungsgelder, Spesen auf fetten kann. Bei den überhöhten Gehältern, die sie für die "Arbeit fürs Volk" bekommen, sollten diese Gelder inkludiert sein bzw. eingespart. Viele bekommen nicht einmal das Geld, was diese Volksvertreter als Sitzungsgelder erhalten! Welcher NR hat schon für die wirklich Armen gespendet?????????????????? Geiz ist geil, gell

hortig
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Gewerkschaft

Während die Spitzenverdiener von Oevp, FPÖ und Neos fast ausnahmslos Wirtschaftler oder Freiberufler sind, sind die vier Roten Gewerkschaftsbonzen.
Und die groesste Frechheit, Muchitsch noch
dazu SPÖ Sozialsprecher......

SoundofThunder
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😏

Jaja,das Türkise Bonzentum. Da regt sich keiner auf.

hortig
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@soundofthunder

Da würde ich genau hinsehen. Das sind bis auf eine Ausnahme Unternehmer. Nicht so wie bei den Roten vier Gewerkschaftler

SoundofThunder
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🤔

Und die Raiffeisenfunktionäre und (Bauern)Bündler nicht vergessen.Cartellbrüder auch nicht.

SoundofThunder
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PS

Lobbyisten der WK und der IV auch zu erwähnen.

hortig
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@soundofthunder

Dann lies genau nach, zwei WKler, wobei beide ein eigenes Unternehmen haben, und die Giebelkreuzfunktionaere gibt's schon lange nicht mehr

PiJo
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Achtung Satire : Armutsgefährdet

Mit 9.228 Euro Brutto monatlich ist man anscheinend schon Armutsgefährdet.
Für diesen mikrigen Betrag sollte man auch noch die monatliche Arbeitszeit fürs Parlament in Stunden angeben. Nicht das die Putzfrau einen höheren Stundenlohn hat Satire aus

Balrog206
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Da

Werden die Ögbler aber angfressen sein , da Sie nicht einmal in der höchsten zuverdienst Kategorie sind !

vbac
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Mitleid mit …..

Für diese armen Frauen sollte man eine Stiftung einrichten - wirklich bemitleidenswert 😄😄

seinerwe
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Es sollten nur

Abgeordnete geben, die mindestens einge Tausender als Selbständige verdienen. Sonst sitzen nur Beamte im Parlament...

daberni
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Also haben laut ihnen

Also haben laut ihnen nur Selbstständige die Kompetenz als Abgeordnete, Angestellte nicht?

Hausverstand100
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Nun, die Nebeneinkünfte

Werden ja wohl hauptsächlich in der Privatwirtschaft verdient, tw als Unternehmer, also tw auch eine Neid-Debatte weniger erfolgreicher....

DergeerderteSteirer
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Naja, da kann der normale "Pöbel" nur vom warmen Eislutscher träumen, ...................


das es diese Einkommensspiralen gibt weiß ich schon lange, da fühlt sich jeder ehrlich und auch hart körperlich arbeitende gefrotzelt !!

Anstand, Scham und Ehre haben diese Ausbeuter eben keine, vom g'sunden Charakter braucht man gar nicht reden, kriegen tun sie's ........... ob sie es verdienen bleibt höchst fraglich und dahingestellt !!

donmarkus
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frechheit das

die gewerkschafter soviel für ihre tätigkeit bekommen. da hat man gleich ein anderes verhältnis zum mitgliedsbeitrag 🤬.