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Ludwig zu Kurz"Kanzler fühlt sich offenbar für die positiven Dinge verantwortlich"

Wiens Bürgermeister Ludwig mahnt zu Vorsicht bei Öffnungen trotz Besserung der Lage in den Spitälern. Falsche Hoffnungen führen zu Verunsicherung in der Bevölkerung, sagt er in Richtung von Bundeskanzler Kurz.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) © APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

In Wien wird Anfang kommender Woche darüber beraten, wie das weitere Vorgehen in Sachen Corona-Maßnahmen aussieht.

Das hat der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Dienstag in der Bürgermeister-Pressekonferenz angekündigt. Er betonte, dass die Situation etwa in den Spitälern sich gebessert habe, man aber vorsichtig sein werde. In Wien gilt noch bis 2. Mai ein strenger Lockdown, wobei die Schulen schon am 25. April wieder in den Präsenzunterricht wechseln.

"Die Sicherheitsmaßnahmen, die wir gesetzt haben, wirken. Wir haben einen leichten Rückgang in den Intensivstationen", freute sich
Ludwig. Die Entwicklung werde sehr genau beobachtet. "Ich habe mir
vorgenommen, dass ich Anfang nächster Woche gemeinsam mit
Expertinnen und Experten den bisherigen Weg analysieren und die
daraus resultierende Konsequenzen ableiten werde."

Ludwig will Entscheidungen vor dem 2. Mai

Ihm sei wichtig, dass vor dem 2. Mai Entscheidungen getroffen würden. Dies würde Planungssicherheit für die Bevölkerung bedeuten. Ludwig gab zu bedenken, dass man immer erst nach einer gewissen Zeit - erst zwei bis drei Wochen später - wisse, wie Maßnahmen wirken. "Von daher bin ich sehr vorsichtig, was weitere Öffnungen betrifft." Er werde solche erst verantworten, wenn sie zu rechtfertigen seien, versprach er.

Dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Öffnungsschritte für
Mitte Mai in Aussicht gestellt habe, deute darauf hin, dass es wohl
nun eine "Aufgabenteilung" zu geben scheine.

"Der Bundeskanzler fühlt sich offenbar für die positiven Dinge verantwortlich. Ich habe allerdings die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt vor Augen. Ich werde dann Öffnungsschritte mitverantworten, wenn das im Hinblick auf die Situation in den Spitälern zu rechtfertigen ist", so Ludwig.

"Falsche Hoffnungen führen zu Verunsicherung"

Er hofft, dass es im Mai zu solchen Lockerungen kommen kann: "Ich bin nicht dafür, dass man Hoffnungen weckt, die man wieder nicht erfüllen kann. Das führt zu einer Verunsicherung in der Bevölkerung. Hier verspüre ich die Verantwortung als Politiker, dass man Sicherheit und Stabilität vermittelt und nicht Unsicherheit."

Die in Aussicht gestellten Eintrittstests etwa in der Gastronomie
oder im Tourismus sind für Ludwig ein gangbarer Weg - wenn sie
alltagstauglich umgesetzt würden, wie er betonte.

"Es gibt durchaus Einwände aus der Wirtschaft und aus dem Bereich der Gewerkschaften, die man sich sehr genau anschauen muss." Darum müssten die Sozialpartner bei der Umsetzung jedenfalls mit einbezogen werden, forderte er.

Kommentare (10)
Kommentieren
ed
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I mog...

...eahm, hot an guatn Schmäh und den Scherz am rechten Fleck

KVKG
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Geh bitte,

sperrts endlich auf, ihr Idioten. Der Herbst ist schnell da, und dann wird eh wieder alles zugedreht

AloisSteindl
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Die wahren Idioten

wollen nicht begreifen, dass das Zusperren eine notwendige Konseqenz unüberlegter Öffnungsschritte ist.

DavidgegenGoliath
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Hr. Ludwig, rüsten sie ihre Spitäler auf,

dann muss man nicht eine Millionenstadt, zusperren!

Irgendeiner
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Davida,Menschen sterben an dem kleinen Ding

auch wenn sie in der Intensivstation liegen,die können dort viel,aber zaubern könnens auch nicht,das ist nur eine Chance, keine Garantie und deshalb Davida muß man Ansteckungen verhindern.Und Davida,ein Aufrüsten der Spitäler wär vom Material her nicht das größte Problem,du brauchst zu Betten und Geräten das ausgebildete Personal dazu,das ist langwierig,dort kannst nicht jede Krankenschwester hinstellen und Deinen Bäcker schon gar nicht.Aber Du brauchst dir keine Sorgen machen, Basti will alles aufreißen und wenn die Leichenbestatter dann über Überarbeitung klagen wars wer anderer, irgendeinen armen Hund der sich nicht wehren kann findet er immer.

AloisSteindl
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Nicht nur

Mit den Spitälern ist es nicht getan, auch die Leichenhallen müssten ausgebaut werden. (Schau'n Sie mal, was in Brasilien, zum Beispiel in Sao Paulo los ist. Ist das Ihr Ziel?)
Auch die Langzeitfolgen der Krankheit sind teilweise sehr heftig.
Aber bei Ihnen waren bisher alle Argumente für die Katz.

Triscope
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Auweh

Der Ludwig is also auch schon in der Lockdown Politik 😂 der typ schaut mi au ois kunta ned moii bis drei zählen aba Hauptsache as laund ewig und 27 tage einsperren hauptsache Arbeiten derfst geh a do mit 500 leid aba privat derfst die ned treffen 😂😂😂🤦

leserderzeiten
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🤦

🤦

tomtitan
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Der Ludwig

macht einen vernünftigen Eindruck.

KVKG
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tomtitan

Was man aufgrund Ihres Kommentars von Ihnen nicht behaupten kann.