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Instrument gegen 2. WelleCorona-Ampel nimmt Probebetrieb auf

Die 19-köpfige Corona-Kommission soll einmal pro Woche befinden, ob auf Basis der Neuinfektionen Bundesländer oder Regionen mit Auflagen versehen werden.

Anschober und die Ampel
Anschober und die Ampel © APA/Georg Hochmuth
 

Die Corona-Kommission im Gesundheitsministerium, welche Empfehlungen und Leitlinien für die geplante Risiko-Ampel erstellen soll, hat am Freitag die Arbeit aufgenommen. Die erste reguläre Sitzung findet in der kommenden Woche statt, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag bei einer Pressekonferenz. Für den Minister ist sie ein "wichtiges zentrales Steuerungszentrum".

Anschober zufolge wurde die Corona-Kommission als sogenannte "Paragraf-8-Kommission" nach dem Bundesministeriengesetz eingerichtet. Sie besteht aus 19 stimmberechtigten Mitgliedern, davon fünf Vertreter des Bundes, fünf Fachexperten aus Public Health/Epidemiologie, Virologie, den medizinisch-klinischen Bereich sowie von AGES und Gesundheit Österreich, sowie je einer aus den neun Bundesländern, die von den jeweiligen Landeshauptleuten bestellt worden sind. Leiter der Kommission sind Ulrich Herzog und Clemens Auer vom Gesundheitsministerium, die Sprecherin der Kommission ist Daniela Schmid von der AGES.

Complex Science Hub (Wien) So könnte die Corona-Ampel aussehen
So könnte die Corona-Ampel aussehen © Complex Science Hub (Wien)

Die Kommission soll mindestens einmal pro Woche zusammentreten - "in der Anfangsphase sicher öfter", so Anschober - und jene Leitlinien erstellen, welche Maßnahmen bei welcher Ampelschaltung gelten sollen. Die Ampel soll nach den Worten des Gesundheitsministers ab kommender Woche mit der ersten regulären Sitzung der Kommission in den Probebetrieb gehen, ab September in den Echtbetrieb.

"Wir wollen mit aller Kraft eine zweite Welle vermeiden", sagte Anschober. Neben der Einrichtung der Kommission und der Ampel gelte es möglichst flächendeckend das Risikobewusstsein wieder herzustellen, "wie es im Frühjahr war". Und es gehe darum, viele Tests und möglichst gutes Kontaktpersonenmanagement umzusetzen. Mit dem Herbst beginne die Phase vier im Kampf gegen die Pandemie, in der es mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Fälle geben werde und das Risiko einer Infektion größer sei, weil "wir uns mehr Indoor aufhalten". Anschober teilte mit, dass es zuletzt in Österreich 141 SARS-CoV-2-Neuinfektionen binnen eines Tages gegeben hätte.

Kommentare (6)

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heri13
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Der Anschober hat gut angefangen und stark nachgelassen!

Daran erkennt einer, wie der kurz alle seinen Minister verbrennt.
Wo ist der kurz überhaupt ?
Mit Freunden auf einer Südseeinsel?

herwag
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:-)))

... mit prw auf zypern ggg

limbo17
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Rudi Ratlos und seine Ampel!

Sehr schön:
Und wie lange wir das rechtlich wieder halten?

samro
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bewusstsein

"Wir wollen mit aller Kraft eine zweite Welle vermeiden", sagte Anschober. Neben der Einrichtung der Kommission und der Ampel gelte es möglichst flächendeckend das Risikobewusstsein wieder herzustellen, "wie es im Frühjahr war".
das risikobewusstsein muss schnellstesn wiederhergestellt werden.
gesetze. strafen und echtes mahnen der politik.
wenn man den leuten nicht klar macht dass es sonst haertere massnahmen geben muss wird das einfach nichts.

Stony8762
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Die Verfassungsbimbos werden auch hier wieder was finden! Garantiert!

Irgendeiner
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Welche Verfassungsbimbos,erzähl

mein Psychedelisches.