AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Türkis-grünes PersonalKein Burgenländer unter Ministern: FPÖ und SPÖ protestieren

"Es ist enttäuschend, dass die neue Bundesregierung völlig auf das Burgenland verzichtet", findet FPÖ-Chef Norbert Hofer.

PK FPOe: HOFER / RABL
FPÖ Chef (und Burgenländer) Norbert Hofer kritisiert das Fehlen von Burgenländern in der Regierung. © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Dass dem türkis-grünen Regierungsteam Vertreter aus allen Bundesländern mit Ausnahme des Burgenlandes angehören, sorgt bei FPÖ und SPÖ für Kritik. Türkis-Grün lasse das Burgenland links liegen, stellte FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer am Freitag in einer Aussendung fest. Das sei "zuerst einmal kein besonders erfreuliches Signal ins Burgenland", befand SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst.

In der kommenden Bundesregierung seien Vertreter aller Bundesländer, nur das jüngste Bundesland Österreichs werde ignoriert, bedauerte Hofer. Das Burgenland sei seit 1921 ein Teil Österreichs und habe "eine eindrucksvolle Entwicklung" gezeigt. "Es ist enttäuschend, dass die neue Bundesregierung daher völlig auf das Burgenland verzichtet", so Hofer.

"Wenn das Burgenland das einzige Bundesland ist, welches keinen Minister stellt, dann sollten sich die burgenländische ÖVP und die burgenländischen Grünen schon fragen, warum dies so ist", stellte Fürst fest. ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz meine ja, dass die Regierung "das Beste aus beiden Welten" sei: "Dazu dürfte das burgenländische Politikpersonal der ÖVP und der Grünen Burgenland nicht zählen", so Fürst.

Entscheidend werde aber sein, "wie mit den großen Verkehrs- und Infrastrukturprojekten, die das Burgenland betreffen, umgegangen wird und ob die versprochene Nahverkehrsmilliarde endlich auch kommt". Interessant werde auch, wer bei den publizierten Klimasteuern die Hauptbetroffenen seien und ob die Pendler durch diese Politik davon betroffen sein würden, betonte Fürst.

Kommentare (3)

Kommentieren
Frohsinnig
1
10
Lesenswert?

Ein Burgenländerwitz?

In der Bundesverfassung steht dass der Bundespräsident frei in der Bestellung der Minister ist, eine Burgenländerklausel kommt nicht vor. Wenn das das einzige ist was SPÖ-Fürst an dem Programm auszusetzen hat habens die beiden bisher gut gemacht.

Antworten
steirerman99
3
8
Lesenswert?

Südtirol

die Blauen, wollten doch immer das Burgenland mit Südtirol tauschen.
Hofer kann ja einen eigenen Staat machen....

Antworten
orbil
2
15
Lesenswert?

Es reicht wenn der Hofer aus dem Burgenland kommt!


Alle, die was gelernt haben arbeiten ohnehin in Wien. Und Wiener gibt es eh genug in der Regierung!

Antworten