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Türkis-Grün in VorarlbergMarkus Wallner als Vorarlberger Landeshauptmann angelobt

Neuauflage von Schwarz-Grün in Vorarlberg. Großes Vorarlberg-Lob des Bundespräsidenten.

Markus Wallner (ÖVP)
Markus Wallner (ÖVP) © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Markus Wallner ist am Donnerstagnachmittag zum bereits dritten Mal als Vorarlberger Landeshauptmann angelobt worden. Begleitet wurde er bei der Zeremonie in der Präsidentschaftskanzlei von seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern sowie von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und ÖVP-Obmann Sebastian Kurz.

Wallner steht nach einem Zugewinn von knapp zwei Prozentpunkten neuerlich einer Koalition mit den Grünen vor. Sein Plus bei dem Urnengang Ende September sieht Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Anerkennung und Vertrauensvorschuss.

Das Staatsoberhaupt bekannte, ein sehr enges Verhältnis zu Vorarlberg zu haben. Seine Huldigung ging von der Schönheit des Bregenzerwaldes über die Bregenzer Festspiele bis hin zu seinem freundschaftlichem Bezug zu Bischof Benno Elbs. Überdies habe er ein Faible für die Vorarlberger, die einen Schuss Konservativismus mit einer bemerkenswerten Offenheit und Innovationsfreudigkeit verbänden.

"Die Eckpfeiler unserer Arbeit sind klar und durchdacht", unterstrich er. Dabei verwies der Landeshauptmann unter anderem auf eine "vernünftige Haushaltspolitik" oder auch auf "neue Strategien im Klimaschutz". Besonders hervorgehoben wurde von Wallner das Ziel, eine "Marke Vorarlberg" zu etablieren und bis 2035 zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder zu werden.

Mit Barbara-Schöbi-Fink (ÖVP; seit 2018 in der Landesregierung) wurde erstmals in der Geschichte des Landes eine Frau in die Stellvertreter-Rolle des Regierungschefs gewählt. Sie bekam wie Wallner und ihr Parteikollege Christian Gantner (ebenfalls seit 2018 Regierungsmitglied) den Zuspruch von 26 Abgeordneten. Die beiden neuen ÖVP-Landesräte, Marco Tittler und Martina Rüscher, wurden mit jeweils 28 Stimmen bestellt.

Keine Veränderung gab es bei den Regierungsvertretern der Grünen. Johannes Rauch und Katharina Wiesflecker setzen ihre 2014 begonnene Arbeit fort und wurden von 24 bzw. 27 Mandataren gewählt. Offenbar war Rauch das einzige Regierungsmitglied, das sich nur auf das Vertrauen der Abgeordneten von ÖVP und Grünen verlassen konnte.

Kommentare (2)

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hbratschi
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vom wallner...

...sollten sich viele türkise (aber auch andersfarbige) politiker ein scheiberl abschneiden...

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Geerdeter Steirer
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3
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Das stimmt vollkommen "hbratschi"............

besonnen, zielorientiert arbeitend um das realistisch machbare für sein Bundesland und deren Einwohner zu tätigen, von außen betrachtet sehe ich es so.

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