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Goldene Brücke für schwarz-grünDer Klimaplan zeigt, wie subtil die Regierung Bierlein Politik macht

Der finale Entwurf zu dem Plan, wie Österreich seine Klimaziele 2030 erreichen soll, wirkt wie ein Kompromissvorschlag, auf den sich die schwarz-grünen Koalitionsverhandler einigen können sollen. Das kann man unambitioniert nennen - oder geschickt. Ein Kommentar.

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Eine "goldene Brücke" für die Regierungsverhandlungen: so kann man den Klimaplan der Regierung Bierlein lesen. © APA/BARBARA GINDL
 

Es waren sehr intensive Verhandlungen, die Nachhaltigkeits-, Infrastruktur- und Finanzministerium in den vergangenen Wochen miteinander geführt haben. Darüber, was man in den Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP) schreiben soll, den Österreich Ende des Jahres an die EU-Kommission nach Brüssel melden muss.

Kommentare (7)

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Pablo63
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Aktive Waldbewirtschaftung ist alternativlos.

Der rasche Umbau in klimafite Wälder geht nur mit Unterstützung des Menschen. Ein Kubikmeter speichert dauerhaft eine Tonne Kohlenstoff. Energetische Nutzung von Holz substituiert große Mengen fossiler Energie. Die Empfehlungen der Klimawissenschaft gehen ganz klar in Richtung nachhaltiger Intensivierung der Waldwirtschaft.

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hfg
13
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Dieser Pakt ist unverantwortlich

Die Strafzahlungen ein Horror und das jedes Jahr. So schnell wie möglich austreten. Österreich wird und kann die Welt nicht retten. Es bedeutet aber nicht die nötigen Maßnahmen zu unterlassen. Aber es gibt und muss intelligente Lösungen geben die nicht nur auf Kosten der Bevölkerung gehen.
Andere Länder sind da wesentlich kreativer und manche kümmern sich gar nicht um die Umwelt. Brandrodung, Fleischkonsum, Kerosinbesteuerung, Schwerölverbotvfür Kreuzfahrt und Tankschiffe usw. usw. machen ein Vielfaches der österreichischen Möglichkeiten aus. Warum sollen wir Strafzahlungen freiwillig in Kauf nehmen.

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sune
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Wird schwer

1% der CO2 Belastung stammt vom Menschen. Ohne CO2 in der Atmosphäre wäre es auf der Erde so kalt das wir sie garnicht bewohnen könnten. Vlt sollte die Panikmache der Politik sowie der Journalisten mal beendet werden. Und wer die super saubere Lösung hat sollte sich dann melden. Den der eine % sollte schon auf 0.8 % reduziert werden.

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helga.zuschrott
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wo haben sie denn diese zahl her? 1%

sie liegen hier völlig daneben!

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Mein Graz
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@sune

Dazu gefunden bei klimafakten(dot)de:
"Selbstverständlich wird bei der Atmung von Mensch oder Tier (wie auch beim Verrotten von Pflanzen) Kohlendioxid frei. Doch dieses CO2 ist kein Problem fürs Klima, es erhöht die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre nicht – denn das Gas stammt aus der Verarbeitung von Nahrung, die zuvor zu Lebzeiten das CO2 durch Photosynthese aus der Atmosphäre gefiltert hat. Das beim Atmen freiwerdende CO2 ist also Teil des natürlichen Kohlenstoff-Kreislaufs."

Da ich kein Physiker bin und auch kein Umweltexperte kann ich weder deine Meinung noch die von "klimafakten" bewerten.
Allerdings glaube ich einer Seite, die Tatsachen aufzählt, doch mehr als einem Laien - so du einer sein solltest.

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ww100
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Artikel

Die Verbrennung von Holz ist bei dieser Betrachtung auch klimaneutral, da nur soviel CO2 freigesetzt werden kann wie während der Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen wurde.

Das Max-Planck Institut Jena hat dazu einmal eine interessante Studie publiziert. Ein gesunder Wald speichert etwa 40% des aufgenommenen CO2 dauerhaft (Erdreich, vermodertes Holz...), der Wald dienst also als CO2-Senke. Das funktioniert halt leider nur solange der Wald von Menschenhand unberührt bleibt.

Wenn Sie Google mit den Worten "max planck jena co2" füttern sollten Sie entsprechenden Artikel finden.

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Mein Graz
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@ww100

Ich ging davon aus, dass User @sune die Belastung durch den menschlichen Organismus meinte und nicht die Belastung der Umwelt durch menschliches Verhalten.
Denn dann wäre das eine Prozent sicherlich zu niedrig!

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