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SPÖNur 88 Prozent für Rendi-Wagner als Klubobfrau

Während Sebastian Kurz, Werner Kogler und sogar Herbert Kickl einstimmig von ihren Klubs gewählt worden sind, stimmten sechs der 51 SPÖ-Mandatare gegen ihre Parteichefin.

KLUBSITZUNG SPOe: RENDI-WAGNER
© APA/ROBERT JAEGER
 

Pamela Rendi-Wagner ist vom SPÖ-Parlamentsklub wieder zur Fraktionschefin gewählt worden. Bei der Abstimmung im Rahmen einer gut vierstündigen Klubsitzung erhielt sie 88,2 Prozent. Von 51 anwesenden Mandataren stimmten somit sechs gegen sie. Deutlich höher war die Zustimmung für Doris Bures, die mit mehr als 97 Prozent zur Kandidatin für das Amt der Zweiten Nationalratspräsidentin gekürt wurde.

Das Ergebnis für Rendi-Wagner ist nicht berauschend, aber auch nicht ganz ungewöhnlich. So hatte Andreas Schieder als Nachfolger von Josef Cap nur knapp 88 Prozent bekommen. Freilich, in der Regel hatten die Klubobleute in den vergangenen Jahren Ergebnisse von über 90 Prozent. Bei ihrer ersten Wahl im Vorjahr hatten sogar alle Klubmitglieder für Rendi-Wagner gestimmt.

Sie selbst nannte das Ergebnis in einer Pressekonferenz eine "klare Mehrheit". Sehr froh ist Rendi-Wagner, dass ihr Jörg Leichtfried als nunmehr erster Stellvertreter zur Seite steht und im Klub die politische Koordination übernehmen soll. Schon bisher habe sie mit ihm "sehr erfolgreich zusammengearbeitet". Leichtfried kündigte für die kommenden Gesetzgebungsperiode ein respektvolles Vorgehen auch gegenüber dem politischen Mitbewerber an und verlangte von der künftigen Regierung, dass diese mit dem Parlament auf Augenhöhe kooperieren soll.

Immerhin 20 Mandatare und damit die Hälfte der Nationalratsabgeordneten wurde in den Klubvorstand integriert. Nicht dabei ist Max Lercher, der sich zuletzt mit der Parteispitze in die Haare geraten war. Mit ihm sollen "in wenigen Tagen" noch zusätzliche Gespräche stattfinden, kündigte Rendi-Wagner vage an.

Wichtig ist ihr, dass sich der Umgang miteinander in der Partei wieder verbessert. Dass Interna nach außen getragen werden, müsse endlich der Vergangenheit angehören. Die öffentliche Selbstbeschäftigung schaffe weder einen Job noch eine leistbare Wohnung sondern sei nur Teil einer Selbstbeschädigung.

Nicht still stehen darf indes die politische Arbeit, nur weil noch sondiert wird, betonte Rendi-Wagner. Deshalb wird man in der morgigen Plenarsitzung bereits etliche Anträge einbringen, etwa zu den Themen Bekämpfung der Kinderarmut oder Klimaschutz.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

gerbur
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Die Vorgänge sind symptomatisch

für eine Partei, die an Wählerstimmen und damit an Einfluss und Posten verliert. Der Platz am Trog wird eng, was den Überlebenskampf um die besten Plätze auslöst. Einen Zuwachs wird es erst wieder geben, wenn diese Funktionärsschicht durch Leute ersetzt wird, die noch nicht durch die Politik korrumpiert wurden. Bei Türkis herrscht ja nur deswegen Ruhe, weil die Tröge derzeit groß genug sind.

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Jeepie1983
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Richtung stimmt...

Sie ist konsequent und hartnäckig - die Richtung stimmt 🙈🙈🙈

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gerhardkitzer
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Bei all den Fehlern ....

Bei all den laufend so breit diskutierten Fehlern, ist sie mir um Häuser lieber als dieser nur von seinen opportunistischen Sprüchen lebende selbstverliebte Scharlatan.

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auer47
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Schon wieder

2018 100%, 2019 88%, Pam verliert schon wieder.

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Lodengrün
21
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Ist gut

wenn man bedenkt wie man Prügel nach ihr schmeißt.

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jaenner61
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eines muss man ihr lassen

die richtung stimmt 😂

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derdrittevonlinks
13
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Die öffentliche Selbstbeschäftigung schaffe weder einen Job noch eine leistbare Wohnung sondern sei nur Teil einer Selbstbeschädigung

Einsicht schafft Aussicht
Zudem ist das inhaltlich gut artikuliert.
Kann man so stehen lassen, trägt sich quasi dieser Satz.

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wintis_kleine
17
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Eines muss man PRW

Zu gute halten. Sie hat Stehvermögen. Bei derartigen innerparteilichen Querelen hätte wohl schon so mancher das Handtuch geworfen.
Jetzt kann man im positiven Sinn meinen sie macht weiter, da es ansonsten keiner macht.
Im negativem Sinne könnte man ihr Machtgier unterstellen.
Ich glaube mal an das positive und hoffe sehr stark, dass diese Streitereien bald ein Ende finden.
Sonst wird die SPÖ bald Geschichte sein.

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procontra
2
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Ja korrekt...

...Stehvermögen mit Hang zur Selbsteliminierung😂

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hfg
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Wiederum eine sinnvolle Aussage


ähnlich wie „die Richtung stimmt“.
Diese Parteivorsitzende ist einfach untragbar.

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Bobby_01
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Frau PRW

Wie lange lassen Sie sich vom Provinzler Schicklhofer noch vorführen?

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Steirer79
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Wen

meinst du????

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schteirischprovessa
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Ein heißer Tipp :

Schau mal die Website der Leykam Media AG an und bildet euch dann ein Urteil, ob die Gage für den Geschäftsführer, der ja letztverantwortlich ist, gerechtfertigt ist.

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SoundofThunder
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🤔

Die Gagen der ÖBB-Aufsichtsräte sind bekanntlich auch nicht ohne. 14000€ plus 800€ pro Sitzung. Wer hat die gewährt?

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schteirischprovessa
0
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Thema verfehlt, nicht genügend

Setze!

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feringo
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@schteirischprovessa

War ein guter Tipp, schteirischprovessa. Eine Website, die kaum informiert aber trotzdem viel aussagt :-) uuund gleich meldete mein Browser eine versuchte Aktivitätsverfolgung.

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Adler48
11
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SPÖ

Für diese Roten kann man sich doch nur mehr schämen.
Intrigen, sonst nichts.

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UHBP
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@adler

Und deshalb wählst du blau, oder wie?

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handlelightd
8
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Wenn schon,

denn schon. g

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voit60
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Abfahren

mit der Wiener Faymannpartie, da gehört die Bures und der Deutsch dazu. Solange der Faymann noch seinen Rachefeldzug lenken kann, wird es bergab gehen mit den Roten.

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hermannsteinacher
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Wien

hat uns gar nicht verdient!

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