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"Enteignungsabsichten"Pflege: Rot-blaue Kritik an Forderung des ÖVP-Gemeindebundes

Mit mehrtägiger Schrecksekunde haben sich SPÖ und FPÖ auf die jüngsten Forderungen des Gemeindebundes zur Pflegefinanzierung eingeschossen.

THEMENBILD-PAKET: PFLEGE/GESUNDHEIT
THEMENBILD-PAKET: PFLEGE/GESUNDHEIT © (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)
 

Gemeindebundpräsident Alfred Riedl (ÖVP) hatte am Mittwoch gefordert, von Bewohnern der Pflegeheime auch das 13. und 14. Gehalt einzubehalten. Die SPÖ kritisiert "Enteignungsabsichten" der ÖVP, die FPÖ befürchtet einen Pflegeregress durch die Hintertür.

"Unter einer Regierung mit ÖVP-Beteiligung – das wissen wir jetzt – wäre in Würde zu altern nicht mehr möglich", kritisierte der niederösterreichische Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl, Rudolf Silvan, am Samstag in einer Aussendung. Er bezeichnete den Vorschlag Riedls als "menschenfeindlich" und hält Riedl für rücktrittsreif: "Türkis-Schwarz hat sozialpolitisch abgedankt, ist nur noch die Partei der Großkonzerne."

FP-Chef Norbert Hofer lehnt die Forderung ebenfalls ab: "Diese Aussage ist nichts Anderes als der Versuch, den Pflegeregress über die Hintertür wieder einzuführen." Auch die von ÖVP-Chef Sebastian Kurz ins Spiel gebrachte Pflegeversicherung geht für Hofer in die falsche Richtung, weil sie Steuerzahler und Sozialversicherte belasten würde. Österreich habe ohnehin zu viele Akutbetten in Krankenhäusern. Da müsse man für die Pflegefinanzierung die Menschen nicht extra zur Kasse bitten, findet Hofer.

Von Menschen, die stationär gepflegt werden, wird derzeit das Einkommen einbehalten, 20 Prozent davon bekommen sie als Taschengeld. Sonderzahlungen - das 13. und 14. Gehalt - werden nicht angetastet. Ein darüber hinausgehender Zugriff auf das Vermögen der Heimbewohner ("Pflegeregress") war Mitte 2017 abgeschafft worden. Riedl hatte sich am Mittwoch dafür ausgesprochen, auch Sonderzahlungen einzubehalten: "Jemand, der stationär gepflegt wird, sollte auch sein 13. und 14. Gehalt für die Finanzierung verwenden müssen."

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Danke für Ihr Verständnis.

isogs
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keine Ahnung

dieser Riedl hat keine Ahnung von Pflegeheimkosten. Es gibt auch im Pflegeheim immer wieder einiges zu bezahlen.
Habe immer ein Deputatgeld zahlen müssen, z.B. für Eindickmittel für das Getränk , diverse Salben und vieles mehr.
Dafür ist die Sonderzahlung wichtig, denn werzahlt sonst? Es gibt viele Heimbewohner ohne Angehörige!

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Geerdeter Steirer
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Das ist hier total egal ob Rot, Blau oder sonst wer...........

dies was Riedl hier in die Menge spuckte ist menschenverachtend, der soll mal in sich gehen und nachdenken was diese Personen in der Vergangenheit geleistet haben, der Hauptteil wird krank durch die unermüdliche Schinderei und einige durch ihren vergangenen missratenen Lebensstil, einbezahlt hat hier sicher der Großteil .
Da kann ich schlicht und einfach den Roten und Blauen nur zustimmen.
Jeder der hier anders denken sollte dem würde ich raten sich in die Lebenslage dieser im Hauptteil betroffenen Personen zu versetzen, dem würde mit Sicherheit ein anderes Licht aufgehen.

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