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Nach Ibiza-VideoTschank für Aufhebung seiner Immunität

Der frühere designierte Finanzreferent der FPÖ, Markus Tschank, wolle an Aufklärung mitwirken und weist den Vorwurf der verdeckten Parteienfinanzierung zurück.

THEMENBILD: WIRTSCHAFTS- UND KORRUPTIONSSTAATSANWALTSCHAFT (WKSTA)
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Markus Tschank, der frühere designierte Finanzreferent der FPÖ, ist dafür, dass seine Abgeordneten-Immunität aufgehoben wird. Er habe seine Partei darum ersucht, der von der WKStA angesichts des Ibiza-Videos beantragten Auslieferung zuzustimmen, denn er wolle "gerne alles zur Klärung von offenen Fragen beitragen", betonte er am Montag in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA.

Illegale Parteienfinanzierung

Den Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung über diverse Vereine, zu dem die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermitteln möchte, bestreitet Tschank: "Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die genannten Vereine gemäß Gutachten der unabhängigen Wirtschaftsprüfer niemals - weder direkt noch indirekt - Zahlungen (Spenden, Kostenübernahmen etc.) an Parteien oder parteinahe Organisationen geleistet haben." Die Vereine seien von Wirtschaftsprüfern überprüft und keine Rechtswidrigkeit festgestellt worden.

Aber er sei sich immer bewusst gewesen, dass für Abgeordnete besondere Maßstäbe zu gelten haben. Deshalb sei er für die Aufhebung seiner Immunität.

Kommentare (1)

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GordonKelz
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NIEMAND, ABER SCHON GAR NIEMAND...

...Herr Tschank, hat auch nur den leisesten Hintergedanken bei solchen " Vereinen " , bei denen der Normalbürger auch niemals wissen wird, für was die eigentlich eingerichtet werden , sicher für einen guten Zweck und die Armen in der Bevölkerung , bin " überzeugt " über diese heroische Taten ihrer Fraktion!
Gordon Kelz

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