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Geliebt. Geprügelt. Gebraucht.Beamtenregierung: Die Wiedergeburt des Staatsdieners

Sie werden geliebt, gehasst und gebraucht, sind Projektionsfläche für Stammtischwitze und politische Polemik: Österreichs Beamte. Doch ohne sie läuft im Rechtsstaat nichts.

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Das Arbeitszimmer von Franz Grillparzer im ehemaligen Hofkammerarchiv, wo der Dichter bis zur Pensionierung 1856 als Direktor wirkte © 
 

Die Erkenntnis, dass Österreich heimlich von Beam regiert werde, ist nicht neu. Sie zieht sich wie ein roter Faden aus der Hofburg-Seidentapete durch unsere Geschichte. Und doch ist seit gestern Mittag alles anders, denn zwölf regierende Beamte stehen nun plötzlich nicht mehr im Schatten, sondern im Zentrum der Politik. Nicht mitgerechnet ein Bundespräsident, der als gelernter Universitätsprofessor ebenfalls Beamter ist.

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alsoalso
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Beamte führen die Regierung

Beamte haben unter anderem auch Bahn und Post niedergefahren. Als die Salinen Staatseigentum waren und von Beamten geleitet wurden, hatten sie Defizit. Dann hat sie Androsch übernommen und privatisiert - nun sind sie hoch profitabel. Österreich ist ein Beamtenstaat. Ganz besonders drastisch war dies nach dem Ersten Weltkrieg, wo die meisten Beamten der großen, untergegangenen Monarchie im kleinen Österreich verblieben sind. Die Industrie war in der Tschechoslowakei, die Landwirtschaft in Ungarn und anderen Nachfolgestaaten. Ein anderes Beispiel aus der "Jetztzeit" : Das Bundesheer darbt aus Geldmangel dahin. Aber wir haben gleich viele Generäle (Goldfasane) wie die 10mal größere Bundesrepublik Deutschland

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