„Herbert Kickl will es selbst in der Hand haben, was und wie über ihn geschrieben wird.“ Der freiheitliche Politiker, der das über den FPÖ-Obmann sagt, ist seit Jahrzehnten in der Partei. Entsprechend herausfordernd ist es für Journalisten, ein differenziertes Bild des Mannes zu zeichnen, der die Freiheitlichen seit Juni 2021 mit starker Hand und höchst erfolgreich führt. Dabei kennen die Wählerinnen und Wähler nur jenes Bild, das Kickl selbst von sich zeichnen will, beziehungsweise jenes, das Gegner von ihm skizzieren. Das eine ist so sehr Propaganda wie das andere, nur mit unterschiedlichen Zielen.