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Brüssel von innenAnschobers Blick zurück: Das Los der Gesundheitsminister

Vom Kampf gegen uralte Atommeiler zum Kampf gegen ein Virus.

Rudolf Anschober, Jens Spahn im März 2020: Sondertreffen der Gesundheitsminister in Brüssel © APA/AFP/JOHN THYS
 

Nicht mehr in ihrer Funktion: Als Rudolf Anschober an seinem letzten Tag als Gesundheitsminister zurückblickte, erwähnte er jene Amtskolleginnen und Kollegen aus den anderen EU-Ländern, die er bei seinem ersten Ratstreffen in Brüssel getroffen hatte und die längst nicht mehr Amtskolleginnen und Kollegen sind. Sie mussten zurücktreten oder sind freiwillig gegangen, politische Opfer der Seuche.

Kommentare (9)
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Morpheus17
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Hoffe, dass er strafrechtlich für seine Handlungen belangt wird

Nur so überlegen sich Personen diie sich selbst völlig überschätzen, ihr handeln. Ob Strache, Anschober, Grasser ... alle die Gleichen.

walterkaernten
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POLITIKER, BEAMTE, JOURNALISTEN

1.
Die VIELEN fehler bei den gesetzen haben die HÖCHSTBEZAHLTEN, PRIVILEGIERTEN SPITZENBEAMTINNEN im ministerium zu verantworten.
KEIN politiker kann das formulieren und durchlesen.
Leider hat ANSCHOBER immer gesagt, dass diese berufsgruppe einen guten JOB macht.
War aber nicht so, denn sonst wäre nicht ein CHAOS im ministerium mit all den verordnungen.
Viele sind dann wieder von HÖCHSTBEAZHLTE PRIVILEGIERTE HÖCHSTRICHTERINNEN aufgehoben bzw. kritisiert worden......... Es sah fast so aus, als ob diese vom steuergeld bezahlen berufsgruppen sich die arbeiten gegenseitig zuschanzen. ..........
Es gilt NATÜRLICH die UNSCHULDSVERMUTUNG

2.
Auch JOUNALISTINNEN und POLITOLOGINNE , sagen kaum was positives. Es wird fast nur mehr abgeschrieben und kommentiert. Nachher besserwisserei bzw vorher forderungen mit nur BLA BLA . Es wird fast ALLES nur ins NEGATIVE gezogen.

So viel bildung und superausbildung aber leider fehlt oft der HAUSVERSTAND.

Viele bekannte sagen schon, dass sie einfach keine KOMMENTARE und auch die NACHRICHTEN nicht mehr sehen wollen. SCHADE........

mahue
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Manfred Hütter: glaub ich nicht

Jeder Politiker und Beamter (hinunter bis auf die unterste Ebene) musste einen nachweislichen Eid bei Dienstantritt auf Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Verfassung leisten. Nur der Beamte hat mit härtesten Konsequenzen zu rechnen. Nicht der Politiker, Journalist oder sogar Arbeiter/Angestellter, außer er wird Vertragsbrüchig wegen Weitergabe von Betriebsgeheimnissen.
Fakt ist, jeder Minister ob vom Fach oder nicht, braucht die Fachinformation seiner Beamten, weil sonst ist er verloren.
Richtig ist manche Spitzenbeamte brechen diesen Eid, aus welchem Grund auch immer, wird ja in den Medien immer schnell publiziert. Aber ich kann versichern (als 1 Jahr Beamter im Ruhestand, nicht Pension, kann ja wieder per Bescheid bei Not am Mann in den aktiven Dienst zurückgerufen werden), das mehr als 99% ihren Dienst korrekt machen.

dieRealität2020
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Eine schöne Raubersgeschichte die sie da schreiben.

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Nur hat diese ihre Geschichte (Beitragsinhalt) nichts mit der Realität des österreichischen Beamtentums seit 1955 zu tun. Nur nebenbei erwähnt, die Beamten werden u.a. vor Gericht größtenteils schonungsvoll behandelt, das zeigt die Praxis (siehe Statistik Austria) von der u.a. größtenteils Unkündbarkeit und Unersetzbarkeit (sie sollten das Beamtenrecht doch kennen) von den unzähligen Vorteilen durch die Jahrzehnten nahezu allen Kategorien und allen 3 Gesellschaftspolitischen Ebenen ganz zu schweigen.
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Sie wollen uns doch nicht erzählen, dass Beamte bei Vergehen von der Disziplinarkommission strenger als "Normalsterbliche" vom gesellschaftspolitischen System behandelt werden? Was denken sie, es gibt Menschen die informiert und wissen sind und die Bürokratie seit 1955 kennengelernt und nicht am Mond lebten. Zweifelsfrei hat ein Teil der Beamten dieses Desaster verursacht und mitgetragen.
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Letztendlich verschweigen sie uns, dass der Pensionsdurchschnitt bei Beamte bei ca. Euro 2.000 gegenüber den ASVG Pensionisten bei ca. Euro 1.000 liegt. Vom tatsächlichen Alter wo Beamte größtenteils 3-5 Jahre früher bei voller Berechnung in Pension gehen möchte ich nicht weiter schreiben. Und das ein Teil davon bereits vor den letzten 12 Monaten krankgeschrieben wird, nur nebenbei erwähnt.

mahue
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Manfred Hütter: Pensionsbeiträge

Uns wurden ja ungedeckelt SV-Beiträge, über der höchst Beitragsgrundlage der ASVG-Versicherten, beim Gehalt abgezogen und an die PVA eingezahlt. Zum Pensionsantrittsalter, die alten ÖBB und Post-Beamten, die lange vor ihrem 60ziger mit ungekürztem Ruhestandsbezug in den Ruhestand aus Krankheitsgründen gehen konnten, gibt es auch nur mehr wenige, die meisten sind wahrscheinlich schon geimpft, weil dieser Altersgruppe angehörig. Seit 2005 gibt es neue Regelungen bei Ruhestand vor dem 65 Lebensjahr mit Durchrechnung und Kürzungen für jedes Monat vor dem Monat wo ein Beamter das 65zigste Lebensjahr vollendet hat.
z.B. im Mai 2021 65, mit 01.06.2021 Ruhestand mit ungekürzten Ruhebezug aber Durchrechnung ab 2005.

mahue
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Manfred Hütter: Ihre Antwort

Ist die scheinbare Wahrheit und Kenntnis, die sie posten ist aus schlechten Medienberichten oder vom Biertischgequatsche. Weil es war schon immer so, dass wir uns gegen diesen Unsinn wehren mussten. Richtig ist das Landesbeamte und Gemeindebeamte schon immer mehr verdient haben weil näher an der Politik, als wir Bundesbeamte.

dieRealität2020
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Keine Frage. Nur der Ansatz von 99% entspricht sorry ihrer Fantasie.

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>>>>> Dass der Großteil von ca. 60% korrekt seine Tätigkeit auch wahrnimmt, keine Frage. <<<<<< Der Rest teilt sich jedoch in Pendler zwischen etwas tun oder nichts tun. Das kann man doch nicht verleugnen. Soll ich ihnen eine Liste mit den hunderten von Vorteilen die ganze Beamtengruppen österreichweit erhalten haben aufschreiben?
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Sieh haben anscheinend keinen Respekt vor ihren Mitmenschen noch Achtung: "...Aber ich kann versichern (als 1 Jahr Beamter im Ruhestand, nicht Pension, kann ja wieder per Bescheid bei Not am Mann in den aktiven Dienst zurückgerufen werden), das mehr als 99 % ihren Dienst korrekt machen..."

mahue
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Manfred Hütter: Sorry korrigiere

Meine 2. Gegenbeiträge lesen, sind kurz erklärt die rechtlichen Bestimmungen seit 2005. Nachgoogeln unter der Rechtsinformation(RIS) des Bundeskanzleramtes, wenn sie aus der Privatwirtschaft kommen. Oder sie waren Beamter, dann stammt ihr Wissen aus dem 20zigsten Jahrhundert, aber nicht mehr aktuell, weil wir sind schon 21 Jahre im 21zigsten Jahrhundert. Das ist nicht respektlos und achtungslos, sondern Korrektur falscher landläufiger Meinungen, die nur ohne Wissen nachgeplappert wurden.

mahue
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Manfred Hütter: Beamtenanteil

Und von den rund 78.000 tausend Bundes`bediensteten sind nur ca. 57% pragmatisierte Beamte, der Rest VB `s. Da haben Wien und Niederösterreich in ihren Ländern mehr echte Beamte als der Bund (Quelle Statistik Österreich).