Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Russland-Connection Kneissl als Mitglied des Rosneft-Aufsichtsrats bestätigt

Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl ist in dieser Woche offiziell als Aufsichtsratsmitglied im Ölkonzern Rosneft bestätigt worden.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Karin Kneissl bleibt mit ihrem Tanz mit Russlands Präsident Wladimir Putin bei ihrer Hochzeit 2018 in Erinnerung © APA/ROLAND SCHLAGER/APA-POOL
 

Nachdem sie im März von der russischen Regierung nominiert worden war, ist die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl in dieser Woche auch offiziell als Aufsichtsratsmitglied im Ölkonzern Rosneft bestätigt worden. Dies erklärte der mehrheitlich in russischem Staatsbesitz stehende Konzern am Mittwoch in einer Aussendung. Nach Angaben des "Standard", der sich auf die russische Zeitung "Wedomosti" beruft, soll Rosneft seinen Aufsichtsräten im Jahr mindestens 500.000 Dollar zahlen. 

Die Kür Kneissls war am Dienstag auf der alljährlichen Aktionsversammlung des Ölkonzerns vollzogen worden. Während Kneissl erstmals als "unabhängige Direktorin" in den Rosneft-Aufsichtsrat einzieht, wurden prominente bisherige Mitglieder, darunter der deutsche Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder und Rosneft-CEO Igor Setschin, im Gremium bestätigt.

Schröder, der als deutscher Bundeskanzler den Bau der Gaspipeline Nord Stream forciert hat, wurde bereits kurz nach seiner Abwahl in den Aufsichtsrat der Pipeline-Betreibergesellschaft berufen und ist seit 2017 Aufsichtsratschef von Rosneft.

Weitere Russland-Connections

Parallel zu ihrem Aufsichtsratsposten setzt Karin Kneissl in dieser Woche noch weitere Aktivitäten in Russland. Neben Bundeskanzler Sebastian Kurz (APA), der sich am Freitag zur zentralen Diskussion des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF) per Videokonferenz melden wird, nimmt Kneissl an einem weniger prominent besetzten Programmpunkt über Integrationsfragen in der Eurasische Wirtschaftsunion teil. Laut Programmentwurf wird sie jedoch nicht direkt am Panel sitzen, sondern lediglich aus der ersten Reihe mitdiskutieren.

Wie bereits vor ihrer Regierungsfunktion war die ehemalige Politikerin zuletzt wieder als Autorin und Publizistin aktiv, insbesondere auch für das russische Staatsmedium Sputnik News Agency. In ihrer Zeit als parteifreie Außenministerin auf einem FPÖ-Ticket hatte sie 2018 und 2019 wiederholt Kontakt zum russischen Präsident Wladimir Putin, dessen Besuch bei ihrer Hochzeit in der Steiermark im Sommer 2018 auch für internationale Schlagzeilen sorgte.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Peterkarl Moscher
0
0
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Pleite, das Geld aus Russland ist sicher ein Segen, ? Was für Leute bei uns
in der Regierung waren da kommt einem das Kotzen !!!

schteirischprovessa
1
5
Lesenswert?

Die Frau Kneissl war eine ausgezeichnete Diplomatin,

die zusätzlich durch außerordentliche Fremdsprachenkenntnisse aufgefallen ist und sie war auch als Außenministerin ein Lichtblick unter den von der FPÖ nominierten Ministern.
Nur ob das reicht, in einem derart riesigen Wirtschaftsunternehmen für eine Führungsposition geeignet zu sein, ist fraglich.
Aber zumindest das Einkommen sei ihr gegönnt.

Heike N.
1
2
Lesenswert?

Natürlich reicht das

Es geht da ja um Lobbying. Ihr Chats würd ich auch gern mal lesen

pescador
3
31
Lesenswert?

Die Saat die beim Tanz mit Putin gesät wurde,

geht jetzt auf.

iMissionar
7
20
Lesenswert?

Wo ist da die WKSTA?

Kickl, Strache, Hofer und der in der Versenkung verschwundene Vilimski haben vor wenigen Jahren mit Putins Partei einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Wo ist die WKSTA, die das mal durchleuchtet - inkl. Untersuchungsausschuss, welche Pro-Russischen Entscheidungen von FPÖ Ministern und Abgeordneten getroffen wurden.

Bodensee
14
27
Lesenswert?

einfach ekelhaft..........

........was da für Versorgungsposten für Putin-VerehrerInnen erfunden werden.

mobile49
10
37
Lesenswert?

der kniefall war und ist ein extremer schaden für österreich

aber wohl sehr lukrativ für die , inzwischen "rosenkrieglich" geschiedene braut

ironie off

GordonKelz
8
39
Lesenswert?

Kann nur lachen, wie Leute gekauft werden,

und mir meinen Teil denken...Sie tut es wahrscheinlich auch...?!
Gordon