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Macron bei Kagame Genozid in Ruanda: Frankreich stellt sich seiner Schuld

Frankreichs Präsident Macron erklärte beim Besuch in Ruanda: "Frankreich hat die Pflicht, sich der Geschichte zu stellen." Frankreich erkenne seine Verantwortung beim Völkermord in Ruanda an.

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Macron bei Kagame in Kigali © AFP
 

Ein Flugzeugabsturz steht am Anfang: Am 6. April 1994 stirbt der ruandische Präsident Juvénal Habyarimana bei einem Anschlag auf seine Maschine. Die Garde des zum Stamm der Hutu gehörenden Präsidenten macht für die Tat verfeindete Tutsi verantwortlich. Was folgt, ist eines der blutigsten Kapitel des 20. Jahrhunderts.

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purplish
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Mitschuld Frankreichs

Nicht nur Frankreich hat weggesehen, sondern die gesamte Weltgemeinschaft. Europa und die Welt (UN-Sicherheitsrat) hatten nur Jugoslawien im Blick, natürlich ebenso mit verheerenden kriegerischen Auseinandersetzungen. Doch den größten Genozid seit dem 2. Weltkrieg hat man erfolgreich geschehen lassen und ignoriert. Frankreich trifft natürlich eine besondere Verantwortung, da Ruanda als ehemalige Kolonie eng verbunden ist mit der Grande Nation. Und so nebenbei bemerkt sind Hutu und Tutsi gar keine "Stämme" sondern von den kolonialen Besatzern über Jahrhunderte eingeführte Einteilungen, die die Bevölkerung im Prinzip des "divide et impera" geteilt hat in Bauern und solche, die was besseres sind. Und damit hat man über Jahrhunderte den Neid und Hass geschürt und aufgebaut, der sich 1994 dann entlud. Unter der kräftigen Blindheit der Welt.

der alte M.
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Ruanda

war ein Teil Deutsch-Ostafrikas und damit eine deutsche Kolonie (1884-1916).