AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Nach HerzinfarktÄrzte bescheinigen Bernie Sanders Fitness für Wahlkampf

Der 78-jährige US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders ist nach Angaben seiner Ärzte fit für Wahlkampf und Präsidentenamt. Er hatte im Oktober einen Herzinfarkt erlitten.

© APA (AFP/Archiv)
 

Der linksgerichtete Senator Bernie Sanders (78), der im Oktober einen Herzinfarkt erlitten hatte, veröffentlichte am Montag Atteste von drei Ärzten. Der für den US-Kongress arbeitende Allgemeinmediziner Brian Monahan bescheinigt Sanders in seinem Schreiben, derzeit "guter Gesundheit" zu sein.

Der 78-Jährige habe seinen Wahlkampf und weitere Tätigkeiten "ohne Einschränkung" führen können. Zudem habe er in diesem Monat einen EKG-Test erfolgreich bestanden, führte Monahan aus.

Sanders Kardiologe Martin LeWinter vom Universitätsklinikum Vermont erklärte, der Senator habe sich von seinem Herzinfarkt erholt und könne seinen Wahlkampf weiterhin ohne Einschränkung fortsetzen. "Sollte er gewählt werden, bin ich zuversichtlich, dass er das geistige und körperliche Durchhaltevermögen haben wird, um die Härten des Präsidentenamtes vollständig zu bewältigen."

Sanders ist der älteste Politiker im Bewerberfeld für die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten. Zwei seiner Rivalen, Ex-Vizepräsident Joe Biden und der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, sind aber nur ein Jahr jünger.

Zwei Stents nach Infarkt im Oktober

Im Oktober musste Sanders sich nach einem Herzinfarkt zwei Stents setzen lassen. Er nahm aber bald darauf den Wahlkampf wieder auf - energiegeladen wie zuvor. In Umfragen liegt Sanders, der mit dezidiert linken Positionen viele junge Wähler begeistert, an zweiter Stelle hinter Biden. Dieser hatte vor zwei Wochen ein medizinisches Attest vorgelegt, das ihm eine gute Gesundheit bescheinigt.

Die Vorwahlen der Demokraten zur Bestimmung des Herausforderers von Präsident Donald Trump beginnen Anfang Februar im Bundesstaat Iowa. Die Präsidentschaftswahl findet im November 2020 statt.

Kommentare (1)

Kommentieren
mapem
0
1
Lesenswert?

Mit solch einer Kandidaten-Rentner-Gang …

können die Demokraten dem Trumpl gleich ohne Wahl zur zweiten Amtsperiode gratulieren …

Obama war !48!, als er zum ersten Mal die Präsidentschaft antrat … und wohl ein jeder, der ein bisschen was in der Birne hat, wird sich mit Wehmut an seine Amtszeit erinnern – denk ich …

Und jetzt drohen weitere 4 Jahre dieses Wahnsinns …

Antworten