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EssayAuf der Suche nach der verborgenen Eleganz unserer Verfassung

Bevor der Bundespräsident ihre Eleganz entdeckte, fristete die Verfassung eine Art Aschenputtel-Dasein. Vom Wesen her oft unbeachtet, manchmal auch verstoßen. Die inbrünstige Liebeserklärung von höchster Stelle verlangt nach einigen Ergänzungen.

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VERFASSUNGSTAG DES VFGH: VAN DER BELLEN
Van der Bellen sprach ein Loblied auf die Verfassung © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Mitten in den Wallungen der ausgebrochenen Regierungskrise überraschte Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit seinen verbalen Verneigungen vor der Verfassung, deren Schönheit und Eleganz er in seinen Ansprachen an die Nation pries. Ganz allgemein zwar, aber im Speziellen zielte er auf jene Passagen im obersten Regelwerk der Republik ab, welche die Abläufe für den Fall des Zerbröselns einer Regierung festlegen. Schließlich beruft die Verfassung das Staatsoberhaupt, sonst im politischen Alltag eher auf eine Repräsentationsfunktion beschränkt, zum höchsten Krisenmanager und gestaltet ihn mit umfassenden Vollmachten ausgestattet zu einem Hort der Stabilität.

Kommentare (1)

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Lodengrün
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Selbiges

gilt für den BP. Was würde der hinterfragt, wie wichtig erwies er sich jetzt.

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