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Naturwein, Alternativwein, Minimal Intervention? Michael Gangl alias Kobatl ist ziemlich egal, wie man seinen Stil nennt. Entscheidend ist für ihn, dass der Wein möglichst unverfälscht in die Flasche kommt.

In der neuen Folge von „Wein, Wahrheit oder Pflicht“ spricht der Winzer aus Tieschen mit Georg Hoffelner über seinen ungewöhnlichen Weg. Der führte ihn zunächst auf große internationale Betriebe und bis nach Neuseeland, ehe er zurück in die Steiermark und schließlich zu seiner eigenen Vorstellung von Wein fand.

Heute versucht Gangl, möglichst wenig einzugreifen. Er will den Wein nicht kontrollieren oder „erziehen“, sondern begleiten. Ein Zugang, der Weine mit Ecken und Kanten hervorbringt – und wirtschaftlich durchaus Mut verlangt.

Gangl erzählt außerdem, warum ihm das Verkaufen anfangs schwerer fiel als das Weinmachen, welche Rolle Social Media für eine neue Generation von Winzern spielt und weshalb ein guter Wein für ihn kein teures Glas und kein großes Fachgespräch braucht.

Und natürlich warten auch diesmal drei Fragen aus „Wein, Wahrheit oder Pflicht“. Bei einer davon wird es besonders heikel: Welchen Winzer aus der Region mag Kobatl eigentlich überhaupt nicht?