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Armin Tement gehört zu den bekanntesten Winzern der Steiermark – und zu jenen, die auch digital gerne zeigen, was hinter einer Flasche Wein steckt. In dieser Folge von „Wein, Wahrheit oder Pflicht“ spricht er über Instagram aus dem Weingarten, die Schattenseiten von Social Media und darüber, warum persönliche Einblicke oft mehr Menschen erreichen als die schönste Landschaft.

Es geht aber auch um eine Weinwelt im Umbruch: Die Menschen trinken weniger, dafür bewusster. Tement erklärt, warum die Branche neue Zugänge für eine jüngere Generation braucht, weshalb Weinveranstaltungen lockerer werden dürfen und warum Kinderbetreuung bei einer Verkostung gar keine so verrückte Idee ist.

Außerdem spricht er über Drohnen im biodynamischen Weinbau, die Möglichkeiten neuer Technologien und seine Sorge, dass es in der Steiermark mittlerweile zu viele Rebflächen geben könnte. Für die Zukunft wünscht er sich vor allem eines: mehr Eigenständigkeit. Steirischer Sauvignon Blanc müsse nicht nach Neuseeland schmecken – sondern dürfe rau, griffig und unverwechselbar steirisch sein.

Und natürlich wartet „Wein, Wahrheit oder Pflicht“ wieder mit drei unangenehmen Fragen auf. Welchen Winzer mag Armin Tement überhaupt nicht? Was war der schlechteste Wein seines Lebens? Und zeigt er tatsächlich seinen aktuellen Kontostand? Spoiler: Zwei Fragen kosten ihn eine Flasche.