Zivilschutz-Probealarm99 Prozent aller Sirenen funktionierten einwandfrei

In Tirol, den Burgenland und Vorarlberg funktionierten sogar alle Sirenen. Die Steiermark liegt mit 97 Prozent österreichweit am letzten Platz.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© pholidito - Fotolia
 

Heute Samstag, dem 2. Oktober 2021, fand der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt. Zwischen 12 Uhr und 12:45 Uhr wurden in ganz Österreich nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

„Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Innenministerium gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung“, sagt Innenminister Karl Nehammer. „Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern der Blaulichtorganisation für deren Einsatz im Krisenfall.“

Heuer wurden insgesamt 8.328 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,38 Prozent (8.276 Sirenen) einwandfrei funktionierten.

Heuer erfolgte auch wieder eine Testauslösung über das neue App-basierte Bevölkerungswarnsystem "KATWARN Österreich/Austria", das für Smartphones, aber auch als SMS- und E-Mail-Dienst kostenlos zur Verfügung steht und im Anlassfall gemeinsam mit den Sirenensignalen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden kann.

Die Signale können derzeit von 8.328 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Kommentare (3)
elloco1970
1
0
Lesenswert?

Mathematik??

Wenn von 52 nicht funktionierenden Sirenen 33 angeblich in der Steiermark beheimatet sind dann kann man nicht zur Tagesordnung übergehen…..ähnlich bei der Covid Todesfällen in der grünen Mark zum Rest Österreichs….aber es is egal es interessiert keinen ….

deCamps
0
3
Lesenswert?

Bravo. Eine wichtige und zielführende Aktion zur Sicherheit in unserem Land.

Da kann man wieder zur Tagesordnung übergehen. Wenn man weiß alles hat funktioniert. Schönen Nachmittag Österreich.

deCamps
7
0
Lesenswert?

Da gibts nur einen Kommentar.

.
Wie anders könnte es sein. Natürlich die Steiermark muss immer an der Spitze liegen. Wenn auch vom Ende her gesehen. In Tirol, dem Burgenland und Vorarlberg funktionierten sogar alle Sirenen. Die Steiermark liegt mit 97 Prozent österreichweit am letzten Platz.
.
Ich weiß nicht ob ich hier richtig liege, in den beiden WK (vor allem für mich persönlich) war die Warnung mit Sirenen "überlebenswichtig". Aber bei den heutigen "Waffensystemen" zweifle ich ob noch Zeit bleibt sich zu retten. Wenn ich an Tschernobyl denke, wäre bei voller Stärke Europa nicht so billig davon gekommen.
.
Ich fürchte für meine nächsten Generationen, dass die Menschheit einen atomaren Gau kaum aus dem Wege gehen wird können. Einerseits spricht man von Abbau, andererseits sieht es nicht so aus.