Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Flächenfraß in ÖsterreichVersiegelung ins Bodenlose

Bodenverbrauch in Österreich schreitet nicht mehr so rasant voran wie vor einigen Jahren. Von einer halbwegs nachhaltigen Entwicklung sind wir aber weit entfernt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Flächenverbrauch sollte bis 2030 auf 2,5 Hektar pro Tag reduziert werden. In den vergangenen Jahren wurden jedoch durchschnittlich 11,5 Hektar am Tag verbraucht. Den größten Anteil nehmen Bau- und Betriebsflächen ein © (c) Countrypixel - stock.adobe.com
 

Die Zunahme des Bodenverbrauchs im 83.879 Quadratkilometer großen Österreich hat neuerlich abgenommen. Was auf den ersten Blick wie eine gute Nachricht klingt, ist zwar erfreulich, aber noch lange nicht ausreichend. "Im Jahr 2020 wurde weniger Boden neu beansprucht als 2019. Das ist eine gute Nachricht", sagt Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne). "Doch wir befinden uns nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau."

Kommentare (22)
Kommentieren
Isidor9
0
2
Lesenswert?

Korruption?

Ich möchte nicht wissen , was da an Korruption, Schwarzgeld und Freunderlwirtschaft im Spiel ist.

umo10
2
7
Lesenswert?

Ganz deiner Meinung

Das letzte was Politiker tun sollten, sind Freiflächen mit fotovoltaik zu verbauen! Das wäre wie „Hermann fleischlos Würstchen“ mit Bratensaft oder Schweineschmalz zu essen😮

donots1
0
9
Lesenswert?

Bestes Beispiel

für Bodenversiegelung ist auch der Stainzer Hauptplatz der jetzt ein BACKOFEN sondergleichen ist.

ber
1
1
Lesenswert?

Weinitzen

Aus meinbezirk.at:
"Die Arbeiten für den exakt 1.105 Meter langen Geh- und Radweg, der am Gemeindeamt und beim Kindergarten vorbeiführt, haben nach ersten Vorarbeiten nun so richtig begonnen", sagt Landesverkehrsreferent Anton Lang. "Der neue Geh- und Radweg wird zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Meter breit sein. "

----

Der Wald wurde dort aber auf wesentlich mehr Breite gerodet.
Vor allem muss man sich fragen, wem solche gefährlichen Radwege einfallen? Wenn dann auf beiden Seiten, für jede Fahrtrichtung ein Streifen, nicht nur auf einer. Wenn man da von z.B. Bleihütten nach Graz unterwegs ist, muss man zweimal die Landesstraße überqueren und das für einen Kilometer.

beneathome
0
21
Lesenswert?

Wahrscheinlich

sagen jetzt jene, die ein 1-Familienhaus ihr Eigen nennen, „STOPP“. Nur wer hat nicht das Recht so ein Haus zu besitzen, wenn er sich das leisten kann, und das dürften wohl sehr, sehr viele sein. Auch aus dem Ausland. Und wenn ich von einer fixen Menge ständig was wegnehme, wird die relative Abnahme auch bei reduzierter Entnahmemenge zum Schluss hin exponentiell zunehmen. Bis nichts mehr da ist. Was dann!?????

dude
1
65
Lesenswert?

Und angesichts dessen wird in Pörtschach...

... über ein Projekt diskutiert, bei dem ein Feuchtbiotop am Rande des Wörthersees ausgebaggert und die entstehende Lagune mit Zweitwohnsitzen verbaut werden soll...
Dass der Projektwerber mit seinem Umwidmungswunsch nicht sofort mit dem nassen Reibfetzen aus dem Gemeindeamt gejagt wird spricht dafür, dass die Politik diesbezüglich noch überhaupt nichts verstanden hat!

mosaik53
0
17
Lesenswert?

Mit der entsprechenden ..

Menge Geld wird wohl alles käuflich sein. Wie so oft...

wollanig
6
18
Lesenswert?

Tja, dann muss man

sich eben damit abfinden, dass höher gebaut und dadurch weniger Fläche okkupiert wird. Die Grundvernichtung durch Wohnanlagen mit 2 - 3 Stockwerken ist eklatant und nicht mehr zu rechtfertigen.

dude
0
49
Lesenswert?

Ich würd' eher sagen, lieber wollanig,

... dass man sich damit abfinden müßte, dass WENIGER gebaut wird! Insb. weniger NEU gebaut! Am deutlichsten sichtbar wird diese Perversion in den großflächigen Lebensmittel- und Baumärkten. Da wird z.B. ein alter Billa stillgelegt und auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung wird ein neuer Billa gebaut! Und das ist selbstverständlich auch bei anderen Firmen Gang und Gebe und das gehört zum Wohle der Gesellschaft schlicht und einfach verboten, oder so dermaßen verteuert, dass die Renovierung günstiger kommt!
Ich empfehle allen hier im Forum die grossartige Streitschrift von Daniel Fuhrhop: "Verbietet das Bauen!"

Stephan123
0
1
Lesenswert?

genauso ist es

zig 1000e Quadratmeter leerstehende Betonwüsten und gegenüber vernichtet man die besten Wieden und Äcker. Hermann schaut bei allem nur zu ...

seinerwe
8
53
Lesenswert?

Zuerst vernichten

dann wird man gefördert, wenn man ein paar Alibibäume setzt. Die Einfamilienhausbesitzer dagegen werden ständig zur Kassa gebeten. Jene die Bäume, Sträucher, Blumen setzen, müssen zahlen wenn sie Grünschnitt entsorgen oder den selbst gepflanzten Baum umschneiden wollen, weil er zu groß wurde.

FB4
2
58
Lesenswert?

Das

wissen wir seid Jahren, hilft aber nichts solange der Neoliberalismus regiert. Alles wird zugebaut, bis zur Unendlichkeit verdichtet und in Graz erklärt und ein Herr Pongratz, zufällig Baumeister, im Fernsehen, es müsse sein.
Das schlimme ist, es passiert noch immer nichts, solange sich die Taschen prall füllen lassen.
Das Essens können wir eh von der Chinesen importieren .
Soviel dazu, aus der Pandemien gelernt!!!
Wir sollten unsere Bauern unterstützen und nicht die Chinesen

Zuckerpuppe2000
1
14
Lesenswert?

Von den Chinesen

Importieren wir praktisch keine LM. Ich habe 5 Jahre in Shanghai gelebt, dass ist zubetoniert, da sieht man nicht mal die Sonne zw. den Hochhäusern. Aber natürlich sollten wir so viel als möglich Grünflächen und Wälder erhalten. Auch die Städte sollten mehr begrünt werden. Aber unsere Politiker und Bauherren merken es einfach nicht das es in den Städten immer heißer wird.

umo10
1
47
Lesenswert?

Jedes Kind, jedes Enkelkind träumt von seinem eigenen Häuschen

Es dauert noch etwas bis Kärnten so aussieht wie Singapur. Aber es ist nur eine Frage, wie weit man in die Zukunft blickt. Eine gute Politik schaut, dass als Bauland gewidmete Gründe verbaut werden und Umwidmungen von Grünland in Bauland massiv erschwert wird, viel teurer wird

Stephan123
4
60
Lesenswert?

Bitte an die Kleine !

Bleibt dran und bleibt lästig und kritisch ! Wir ärgern uns grün und blau über diese hässlichen und sinnlosen Betonwüsten, die jeder Bürgermeister stolz präsentiert. Aber wir sind völlig machtlos gegen diesen kurzsichtigen Wahnsinn ! Bleibt kritisch - im Sinne eurer Kleine - Leser (zumindest jener, die sich noch ein bißchen Gedanken um unsere Zukunft machen).

mrbeem02
2
35
Lesenswert?

KLAGENFURT IST VORREITER

Siehe den Platz, der früher "einigermassen" grün war, vor dem ehemaligem KTZ Gebäude, ist jetzt eine Betonwüste. Das Hallenbad samt Parkplätzen etc. etc. wird in die grüne Lunge gebaut, anstatt auf die bereits zubetonierten Flächen bei der Messe.
Kein Wunder, dass es gottlob den grünen Wuschelkopf, der das alles mit zu verantworten hatte, nicht mehr haben.
Auch wenn man sich den neuen Zugang zum neuen Hauptbahnhof Lambichl anschaut - packt einen nur mehr das nackte Grauen. GRAUER ASPAHLT anstatt grüner Lunge!

axe
3
99
Lesenswert?

Bitte

hören wir endlich auf, sinnlose Einkaufszentren vor die Städte zu pflanzen in denen der 748. Spar, der 464. dm und der 253. kik im Umkreis von wenigen Kilometern eröffnen kann. Dazu werden noch etliche Hundert Quadratmeter Parkplätze asphaltiert und rundherum vielleicht ein Dutzend pro- forma Bäumchen gepflanzt. Wenn dann noch der sinnlosen Anlegerwohnungs- Bauwut Einhalt geboten würde, dann hätte ich noch Vertrauen, dass wir noch nicht ganz verloren sind- allein mir fehlt der Glaube…

Stephan123
3
33
Lesenswert?

genau so ist es

schreibs nochmal an unsere landesregierung. die hats noch nicht verstanden ...

RonaldMessics
31
17
Lesenswert?

Und was ist....

...bei den Einfamilienhäusern besser?

axe
5
35
Lesenswert?

Diese

verbrauchen natürlich weitaus mehr Boden pro Person, dafür nicht so verdichtet und rundherum bleibt mehr grün übrig. Wenn man sich die Wohnsills (mit blumigen Namen wie „Quartier“ etc.) ansieht ist der Bodenverbrauch zwar geringer, dafür werden hunderte qm ohne jede relevante Grünfläche zubetoniert und das Wasser muss über den Kanal in die Mur geleitet werden. Das fehlt dann bei der Kühlung (Verdunstung) der Umgebung bzw. bringt das Kanalnetz an die Grenzen der Belastbarkeit bzw. darüber hinaus (siehe Straßganger Straße schon jetzt).
Nur mrine persönliche, laienhafte Meinung aber ich habe für Legebatterie- Wohnsilos à la DDR- Plattenbau wie zB in der Kärntnerstraße nur sehr wenig Verständnis…

RonaldMessics
0
1
Lesenswert?

die Häuslbauer verbetonieren...

....für ihre Autos die Garage und die jeweilige Zufahrt, manchmal sogar den gesamten Vorgarten zwischen Haus und Straße. In den grauenhaften Silos werden aber immer mehr Tiefgaragen gebaut, die unter den Wohnungen sind. Ihre Hypothese ist mathematisch falsch, in der Optik zwischen Mehrparteienhaus und Einfamilienhaus richtig. Rechnen sie mal, wieviel man zubetoniert, wenn jeder Österreicher seinen angeblichen Traum baut.

Patriot
3
95
Lesenswert?

Sinnlose Straßen, entbehrliche Zweitwohnsitze,

riesige Einkaufszentren udgl. tragen dazu bei, dass wertvoller landwirtschaftlicher Nutzgrund für immer vernichtet wird!
Der Klimawandel wird dafür sorgen, dass die Menschen jeden Quadratmeter Acker dringendst brauchen werden (Überschwemmungen, Dürren). Dummköpfe und Gierige begreifen das aber immer erst dann, wenn es zu spät ist!