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Öffnung"Tag der Freude" in der Gastronomie

Die Stimmung ist sehr positiv und wurde bisher nur vom Wetter getrübt. Nachtclubs und Diskotheken könnten laut Branchenvertretern im Juli öffnen.

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++ THEMENBILD ++ �FFNUNGEN - GASTRONOMIE - CAFE MUSEUM © (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Gastronomie hat seit Mittwoch österreichweit wieder offen. "Das war gestern ein großer Tag der Freude für unsere Mitgliedsbetriebe aber auch natürlich für unsere Gäste und der Tag ist sehr gut gelaufen", zog Branchensprecher Mario Pulker am Donnerstag im ORF-Radio Bilanz. Die Gasthäuser und Restaurants hatten wegen der Coronavirus-Pandemie - mit Ausnahme Vorarlbergs - über sechs Monate geschlossen.

"Wichtig ist jetzt, alle Regeln einzuhalten, damit die Infektionszahlen nicht mehr steigen", sagte Peter Dobcak von der Wiener Wirtschaftskammer am Donnerstag zur APA. Mit den Tests habe an Tag eins alles reibungslos geklappt. Die Stimmung ist sehr positiv und wurde bisher nur vom Wetter getrübt, schilderte der Branchenvertreter. Angesichts des derzeit unbeständigen Wetters sind die Lokalbetreiber froh, dass Wien doch nicht nur die Schanigärten öffnete.

Nachtclubs und Diskotheken

Bis zur Normalität ist es für die Gastrobranche aber noch Stück Weg. Dobcak hofft, dass mit 1. Juli alle Einschränkungen fallen. Er verwies darauf, dass Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gesagt hat, dass ein normaler Sommer möglich sein werde. Konkret erwartet Dobcak, dass die Abstandsregeln und Maskenpflicht fallen werden und auch die Sperrstunde aufgehoben wird. Dann könnten auch Nachtclubs und Diskotheken wieder öffnen und Konzerte stattfinden. Der Juli sei angesichts der Durchimpfungsrate realistisch, so Dobcak.

In Wien wurde am ersten Tag die Einhaltung der Maßnahmen stichprobenartig kontrolliert. Die Stadt war mit Polizei und Marktamt mit drei Teams unterwegs und hat 120 Lokale überprüft. Wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht wurden insgesamt 10 Organmandate eingehoben und 5 Anzeigen nach der COVID-19-Öffnungsverordnung gelegt. "Zu späterer Stunde wurden die Maßnahmen in manchen Betrieben nicht mehr so ernst genommen", resümiert Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen. In Favoriten verfügten zwei Lokale über keine Schutzmaßnahmen und Präventionskonzepte. Die Lokale wurden in Einvernehmen mit den Betreibern unverzüglich geschlossen. Die Sperrstunde von 22 Uhr wurde von zwei Betrieben nicht eingehalten.

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