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Coronalage in ÖsterreichZahl der Neuinfektionen bleibt stabil: 2329 neue Fälle

Sowohl auf den Normal- als auch auf den Intensivstationen gehen die Patientenzahlen zurück.

© AFP
 

In den vergangenen 24 Stunden (Stand: Freitag, 9.30 Uhr) sind in Österreich 2329 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Zum Vergleich: Am Freitag vor einer Woche waren es 2416 neue Corona-Fälle.

Positive Nachrichten gibt es erneut aus den Spitälern des Landes: Sowohl auf den Normal- als auch auf den Intensivstationen gehen die Patientenzahlen zurück. Derzeit befinden sich 1.866 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 517 auf Intensivstationen betreut.

Während die Zahl der Neuinfektionen in Wien kontinuierlich sinkt, ist sie im "Projekt-Bundesland" Vorarlberg seit Tagen im Steigen: Mit 166 Neuinfektionen wurde abermals ein Höchststand für 2021 verzeichnet (bisher: 138). Vor allem im Bregenzerwald, wo seit Mittwoch eine Ausreisetestpflicht gilt, wuchsen die Infektionszahlen weiter an. Unverändert blieb die Zahl der Corona-Toten, bisher sind in Vorarlberg 288 Personen am oder mit dem Virus gestorben.

In den Vorarlberger Spitälern wurden am Freitag insgesamt 40 Corona-Patienten stationär versorgt, es waren noch 29 der 59 zur Verfügung stehenden Intensivbetten frei. Acht Krankenhausmitarbeiter waren mit dem Coronavirus infiziert, drei weitere in Quarantäne.

29 weitere Todesfälle

Seit Donnerstag wurden 29 weitere Todesfälle verzeichnet, durchschnittlich kamen in der vergangenen Woche täglich mehr als 30 hinzu. Seit vergangenen Freitag wurden 212 Todesfälle registriert, am Freitag waren es somit bereits 10.055 Tote. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 113 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Sieben-Tages-Inzidenz leicht gesunken

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag am Freitag bei 174,4, nach 175,4 am Donnerstag. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Tirol mit 212,6. Dort ist auch die neue Variante B1.1.7+E484K bereits dominant, in der Vorwoche wurde diese Mutation bei 52 Prozent der Sequenzierungen festgestellt. Wie auch die Ampel-Kommission in ihrer jüngsten Analyse schreibt, wird angenommen, dass diese Variante die Wirksamkeit des Impfschutzes reduziert. "Es gilt daher die Verbreitung der Variante durch geeignete Maßnahmen lokal zu begrenzen, da sie den Impferfolg signifikant reduzieren könnte", forderten die Wissenschafter in ihrem Kurzbericht.

Seit Beginn der Pandemie vor rund 14 Monaten haben sich bereits 604.823 Menschen nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert, das sind rund 6,8 Prozent der Bevölkerung. 568.213 Menschen gelten als wieder genesen. Am Freitag gab es in Österreich 26.555 aktive Fälle, um 400 weniger als am Donnerstag.

Kommentare (3)
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UHBP
3
7
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Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag am Freitag bei 174,4

In Vorarlberg wurde bei einer Insidenz von rund 70 aufgesperrt - mit strengen Auflagen. Die Zahlen steigen seither recht stark.
Jetzt will man ganz Österreich bei Inzidenzen weit über 100 aufsperren.
Wie das ausgehen wird, kann sich jeder denken.
Aber egal, sterben tun eh immer die anderen.
Da einzig Positive ist dann wohl nur, dass Basti wieder für einige Tage von der Bildfläche abtaucht.

argus13
1
6
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Endlich

wird das Impfchaos der Steiermark aufgezeigt. Das Eigenlob von Bogner-Strauß und Koren stehen im eklatanten Gegensatz zu den Impfungen lt.ORF. Wir liegen nach wie vor um 90.000 Dosen hinter OÖ, um 200.000 Dosen hinter NÖ. "aber wir sind gut aufgestellt!" Wer glaubt diese Verharmlosungen noch? Auch bei den erfassten Impfungen sind wir an letzter Stelle! Reihenweise Abmeldungen, weil offensichtlich auf AZ gesetzt wurde. Wie lange müssen wir dieses Chaos noch erdulden - und müssen noch mehr sterben? Vielleicht hilft uns der neue Gesundheitsminister mit oder ohne Sneakers!

tscheleiner
1
7
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ich finde die Farbgebung der Grafik,

die sich scheinbar nur an den absoluten Zahlen orientiert (sowieso an Höhe des Balken ersichtlich) irreführend, denn diese unterstreicht quasi, dass Wien sehr schlecht, aber Vorarlberg sehr gut dasteht. Besser wäre die Farbe an der Inzidenz festzuhalten und dann wäre das Bild zu Vorarlberg und Wien nicht ganz so unterschiedlich.