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Tirol65-Jähriger überlebte fünf Stunden lang unter Lawine

Ein kleines Osterwunder hat sich in Tirol ereignet. Offenbar hat sich ein Hohlraum gebildet, der Mann wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Bergretter suchten nach dem Verschütteten © APA/BARBARA GINDL (Archivbild)
 

Ein 65-Jähriger ist Freitagnachmittag im Sulztal, einem Seitental des Tiroler Ötztals, nach rund fünf Stunden lebend aus einer Lawine gerettet worden. Dies sagte ein Polizeisprecher der APA und bestätigte einen Bericht des ORF Tirol. Der Mann habe jedenfalls geatmet. Nach der Stabilisierung durch das Team eines Notarzthubschraubers wurde er in die Innsbrucker Klinik
geflogen.

Hohlraum gebildet

Offenbar habe sich der Österreicher beim Lawinenabgang zum Hang hinkauern können, so habe sich ein Hohlraum gebildet, sagte der Einsatzleiter der Bergrettung laut dem Bericht. Der Boden in dem Bereich sei zudem moosbedeckt gewesen. All das habe offenbar ermöglicht, dass der Verschüttete genug Luft bekam.

Die Lawine war offenbar bereits um die Mittagszeit ins Sulztal
abgegangen und hatte dort den Aufstieg Richtung Amberger Hütte
verschüttet. Bergretter rückten aus und suchten den Lawinenkegel
zunächst mit Verschüttetensuchgeräten und Sonden ab. Sie mussten aber laut eigenen Angaben zunächst abbrechen, weil weitere Schneebretter nachkamen. Erst Stunden später konnte die Suche schließlich fortgesetzt werden.

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