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Opfer noch in LebensgefahrUnfall mit Baum vermutlich wegen Pilzbefall

Die 46-Jährige war in Innsbruck, als sie ihren Sohn zur Schule bringen wollte, von der umstürzenden Robinie am Kopf getroffen worden. Sie wurde notoperiert.

© APA/ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL
 

Nachdem eine Frau Montagfrüh in der Ing-Etzel-Straße in Innsbruck von einem umfallenden Baum getroffen und schwer verletzt worden war, hat ein Sachverständiger einen Pilzbefall als Ursache für das Umstürzen ausgemacht. Der Pilzbefall dürfte eine Wurzelverletzung mit Fäulnisbildung ausgelöst haben, teilte die Polizei mit. Die Frau befand sich indes immer noch in kritischem Zustand auf der Intensivstation, sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger am Dienstag zur APA.

Die 46-Jährige hatte schwerste Kopfverletzungen erlitten. Sie musste noch am Montag operiert werden und wurde dann auf die Intensivstation verlegt.

Die Frau war gegen 7.45 Uhr gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Sohn auf dem Gehsteig entlang gegangen, als der Baum plötzlich umstürzte. Während die Frau schwerste Verletzungen erlitt, trug der Sohn nur Abschürfungen davon, hieß es seitens der Polizei. Der Vater kam zur Unfallstelle und fuhr gemeinsam mit dem Siebenjährigen in die Klinik.

Der Zustand der Robinie mit einem Stammumfang von rund drei Metern und einer Höhe von knapp 17 Metern habe bisher oberirdisch einen gesunden Eindruck gemacht, hatte die Stadt mitgeteilt. Erst nachdem der Baum inklusive Wurzelteller umgestürzt war, habe man Einblick in den Wurzelbereich bekommen und dabei festgestellt, dass einige Wurzeln geschädigt waren.

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