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Mitten in InnsbruckUmstürzender Baum traf Frau am Kopf: Lebensgefahr

Siebenjähriger Sohn musste den Unfall mitansehen. Er kam mit leichten Verletzungen davon. Warum die 17 Meter hohe Robinie umgestürzt war, ist noch unklar.

Die umgestürzte Robinie in Innsbruck
Die umgestürzte Robinie in Innsbruck © APA/ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL
 

Eine Frau ist Montagfrüh in der Ing-Etzel-Straße bei den Viaduktbögen in Innsbruck von einem umfallenden Baum getroffen worden. Die 46-Jährige erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen. Sie wurde am Vormittag operiert und gegen Mittag in kritischem Zustand auf die Intensivstation verlegt, sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger zur APA.

Die 46-Jährige war gegen 7.45 Uhr gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Sohn auf dem Gehsteig entlang gegangen, als der Baum plötzlich umstürzte. Während die Frau schwerste Verletzungen erlitt, zog der Sohn nur Abschürfungen davon, hieß es seitens der Polizei. Der Vater kam zur Unfallstelle und fuhr gemeinsam mit dem Siebenjährigen in die Klinik.

Weshalb die Robinie mit einem Stammumfang von rund drei Metern und einer Höhe von knapp 17 Metern umgefallen war, war vorerst unklar. Bürgermeister Georg Willi (Grüne) sicherte aber eine "vollständige und detaillierte Aufklärung des Vorfalls" zu.

Einige Baumwurzeln geschädigt

Der Zustand des Baumes habe bisher oberirdisch einen gesunden Eindruck gemacht, erklärte Stadträtin Uschi Schwarzl (Grüne). "Nachdem der ganze Baum inklusive Wurzelteller umgestürzt ist, haben wir jetzt auch Einblick in den Wurzelbereich bekommen", sagte der Leiter des Amtes für Grünanlagen, Thomas Klingler. Dabei habe sich gezeigt, dass einige Wurzeln geschädigt waren. Der Baum hatte zudem die Stromleitung der Straßenbahn gekappt.

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