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Analyse von Peter PlaiknerTourismus ist Chefsache - darum redet Platter von Tirol-Bashing, statt schwarze Schafe besser zu kontrollieren

Wenn Landeshauptmann Platter Kritik von außen bloß als böse Schmähungen sieht, wirkt er zwar wie Günther allein zu Haus, hat aber im innertirolischen Politik-Wettbewerb – aus persönlicher Perspektive – alles richtig gemacht.

Immer wieder umstritten in Sachen Corona: St. Anton am Arlberg © APA/EXPA/Johann Groder
 

Tirol – so nah, so fern. Diesem einstigen Slogan der Tourismus-Werbung verschaffen die Wirren der Pandemie grausige Urständ. Der Bumerangeffekt ist gleichsam all inclusive. So wie die britische Corona-Mutation bei angeblichen Möchtegern-Skilehrern in Jochberg. Brexskiteers sozusagen. So wie die südafrikanische Covid-Variante in Hochfügen. Womöglich ein Migrant. So wie die mutmaßlich Arbeit suchenden skandinavischen Partytiger in Sankt Anton. We can’t break the Meldegesetz. So wie die vielen Zweitwohnsitz-Skiurlauber in Tirol. Uns sind dagegen die Hände gebunden. So wie die Zillertaler Hoteliers mit Golfurlaub statt Lockdown in Südafrika. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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Danke für Ihr Verständnis.

MuskeTiere4
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Tolle Analyse, toll geschriebene Analyse, verständliche Analyse!

Ihr Kommentar fasst die wichtigsten Wesensarten der verzweifelten Verweigerung von gerade (wieder) aktuellen Tatsachen wunderbar zusammen.
Diese Analyse, besonders der Wurzeln dieses Verhaltens samt der Unmöglichkeit einer notwendigen Anpassung an die aktuellen Covid-19 Gegebenheiten ist mit wirklich eindrücklichen Bildern versehen.
Das tut gut - den diejenigen, die lesen und überhaupt verstehen möchten!
Tirol betrifft es in der Wahrnehmung seit Ischgl-Gate zwar in der Außen-Sicht am meisten, aber natürlich trifft die Großmannssucht samt dazugehörigen Abwehrreflexen im Rest Österreichs in unterschiedlichen Mutationen ebenso zu!
Reflexe haben wenig mit Reflexion zu tun, daher ändert es, dort wie hier, wenig am Alteingesessenen.
Wünschen würde ich mir natürlich schnellere Reaktionszeiten beim Umsetzen gezielter Schwünge zwischen den einzelnen Herausforderungs-Toren.
Die Ideallinie ist dabei noch nicht gefunden. Aber jeder gute Skifahrer kann sie engagiert suchen! Auf geht’s Burschen!

Herzilein1103
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Getriebener

Jeder der Platter schon aus seiner Zeit als Gendarm kennt hat sich immer gewundert zu was er es gebracht hat. Er war schon immer ein getriebener seiner Umgebung , entscheidungsschwach und in Wirklichkeit maßlos überfordert. Im normalen politischen Betrieb fällt so etwas ja nie auf, da schwimmen viele bescheidenen Lichter herum. In einer Krise wenn leadership gefordert ist sehen die Blender und Täuscher ziemlich nackt aus . Dies zeigt sich nicht nur bei Platter sondern auch bei Kurz und seinem Regierungsteam ganz deutlich. Bei Platter kommt offensichtlich noch ein Thema hinzu, welches wenn es um die Analyse von Politikern ( auch in der Steiermark ) geht, vornehm verschwiegen wird , aber gerade in Tirol ein offenes Geheimnis ist, nämlich übermäßig Alkoholkonsum.

scionescio
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+1

Chapeau!

Kariernst
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Kein Rückgrat

Fehler einzugestehen das ist wahre Größe denn daraus können Verbesserungen entstehen . >Doch nur darüber zu jammern das die Kritik unangebracht sei zeigt von wenig Einsicht. Tatsache ist das dieser Herr unseren Messias so unter Druck gesetzt hat und darauf bestanden hat das die Schiliften geöffnet werden spannend wäre zu erfahren welches Druckmittel der Landeshauptmann da angewandt hat.
Das Thema mit den Zweitwohnsitzen ist seit Anfang der Krise nicht beachtet worden oder man hat bewusst weggesehen denn die Anzahl dieser Wohnsitze hat rapide zugenommen kann auf jeder Gemeinde Homepage nachlesen

Nur die jetzigen schwarzen türkisen kennen kein Unrechtsbewusstsein sie sind die die alles richtig machen und die anderen sind die Schuldigen das hat dieser Landeshauptmann ja schon als Verteidigungsminister unter Beweis gestellt

Peterkarl Moscher
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Versager !

Ja Herr Platter , nur "Schwarz" zu sein ist zu wenig , Ihr Verhalten jedoch ist
schon Grenzwertig !

kritik53
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Platter

Obwohl kein Parteianhänger bin, sollte man schon festhalten, dass dieser aufgeblasene, selbstgefällige Tiroler kein echter Türkiser war und ist, weil er immer sein eigenes Süppchen zu seinem eigenen Vorteil gekocht hat. Das übrige Österreich ist ihm völlig egal.
Sein Gesundheitslandesrat, aber auch der Polizei Chef aus Tirol sind offensichtliche Verharmloser, die bei den wichtigen und notwendigen Maßnahmen lieber wegschauen, um sich ja bei keinem Wichtigtuer etwas zu verscherzen.

DergeerderteSteirer
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Danke @Kariernst, ....................

ich hab's nicht geschrieben sondern nur gedacht, jedoch Beobachtungen und derer Handlungen sagen dies aus was du im Kommentar interpretiert hast !!

calcit
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Wie recht sich haben!

Und das sag ich als gebürtiger Tiroler - der in der Steiermark seine Heimat gefunden hat!

Schimml
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Peinliche Gestalt

Sehr treffender Beitrag über diesen peinlichen und komplett überforderten Tiroler Landeskasperl.

shaba88
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Kommentar

Auf den Punkt

freeman666
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Kein Mensch macht ein Virol Bashing!

Aber objektiv über ein Bundesland zu berichten, welches der beste und treueste Kooperationspartner von SARS-CoV 2 ist darf man schon noch, ohne den Landeshauptmann zu fragen?

mobile49
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um fehler einzugestehen

bedarf es geistiger größe und vor allem m u t
punkt

die analyse trifft aber anscheinend punktgenau

danke