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Bisher wenige DetailsWas wir über die Opfer von Wien wissen

Vier unschuldige Menschen sind dem Attentäter am Montag zum Opfer gefallen. Eine Kellnerin und drei Passanten wurden in der Gegend um den Schwedenplatz tödlich getroffen.

ANSCHLAG IN WIEN: POLIZEIBEAMTE IM BEREICH DES TATORTS
Am Tag danach war die Polizeipräsenz in der Innenstadt noch sehr hoch. © APA/Roland Schlager
 

Insgesamt ist zwar noch von sechs Tatorten in der Wiener Innenstadt die Rede, mittlerweile konnte die Polizei jedoch drei Tatorte exakt ermitteln, an denen der Terroranschlag am Montag insgesamt vier Menschenleben gefordert hat. Ein Opfer wurde an der Adresse Fleischmarkt 4 getötet, die in unmittelbarer Nähe zur Seitenstettengasse liegt, an der die Tat ihren Ausgang genommen haben dürfte. Ein weiteres Opfer wurde am Franz-Josefs-Kai 21 erschossen, also de facto am Schwedenplatz. Nur wenige Meter weiter, vor dem Franz-Josefs-Kai 29, wurde ein 29-jähriger Polizeibeamte schwer verletzt. Wie Innenminister Nehammer am Nachmittag sagte, wurde er operiert und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Der Polizist hatte noch Glück im Unglück. Ihm kamen junge Männer zu Hilfe, die ihn erstversorgten und zu einem Rettungswagen trugen.
 
An welchem Tatort welches Opfer getötet wurde, gab die Polizei bis jetzt noch nicht bekannt. Auch Details zu den Opfern werden zum Schutz ihrer Angehörigen nicht veröffentlicht. Fest steht, dass der Anschlag gestern vier Todesopfer forderte. Ein Passant verstarb noch gestern Abend am Tatort, eine junge Kellnerin sowie ein weiterer Passant erlagen in der Nacht ihren schweren Verletzungen. Am Morgen kam schließlich die Meldung, dass auch eine 40- bis 50-jährige Frau in der Klinik Ottakring, dem ehemaligen Wilhelminenspital, verstorben ist. Laut Recherchen der Kleinen Zeitung handelt es sich dabei um eine 44 Jahre alte Frau.

Am Nachmittag musste die Zahl der Verletzten noch in der Höhe korrigiert werden. Dadurch, dass die Verletzten sehr schnell in verschiedene Krankenhäuser gebracht wurden, dauerte die Zuordnung etwas länger. Insgesamt sind 22 Menschen in verschiedenen Spitälern in der Stadt in Behandlung.