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Terror im Herzen von WienEin Passant und ein Attentäter tot, mindestens ein Täter auf der Flucht, Schulpflicht ausgesetzt

Bei einem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt ist am Montagabend ein Passant erschossen worden, weitere 15 Menschen wurden verletzt. Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, dass es sich "definitiv um einen Terroranschlag" gehandelt habe.

Riesiges Polizeiaufgebot in Wien © APA/Georg Hochmuth
 

Terroralarm in Wien. Kurz nach 20 Uhr fielen Schüsse in der Seitenstettengasse in der Nähe des Schwedenplatzes und der Synagoge. Ein Passant wurde getötet, ein Polizist schwer verletzt. 15 Personen wurden in Krankenhäuser gebracht, sieben von ihnen haben schwere Verletzungen erlitten. Die Wiener Innenstadt wurde großräumig abgesperrt, ein Täter wurde erschossen. Der Mann war mit einem Sturmgewehr bewaffnet. Ob er einen Sprengstoffgürtel getragen hat, konnte bis in die Nachtstunden nicht mit Sicherheit bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Die Polizei bestätigt vorerst sechs Tatorte. "Wir waren laufend damit konfrontiert, Sachverhalte am Notruf zu überprüfen", sagte Harald Sörös, Sprecher des Innenministeriums. Gemieden werden soll die Innenstadt. Dabei handle es sich um eine "rote Zone", diese sei nach internationalen Erfahrungen am anfälligsten für weitere Taten, erläuterte der Sprecher.

Innenminister Karl Nehammer hat in einer Pressekonferenz in der Nacht auf Dienstag kundgetan, dass zumindest ein Täter des Anschlags in der Wiener Innenstadt noch auf der Flucht ist. An die Wiener appellierte er, zu Hause zu bleiben und die Innenstadt zu meiden. Gegen wen sich der Terroranschlag gerichtet hat, kann die Polizei noch nicht sagen. Bundeskanzler Sebastian Kurz spricht von einem "widerwärtigen Terroranschlag"

Kinder sind am Dienstag in Wien für die Schule entschuldigt. Wenn Eltern die Kinder nicht betreuen können, können sie sie in die Bildungseinrichtung bringen.

Polizei-Großeinsatz: Terroranschlag in der Wiener City

Die Menschen in der Innenstadt werden auch von der Polizei aufgerufen, ihre Wohnungen nicht zu verlassen, in Lokalen zu bleiben und den öffentlichen Verkehrsmitteln fernbleiben - der U-Bahn-Verkehr wurde teilweise still gelegt.

APA/Georg Hochmuth

Die Polizei appelliert außerdem an die Bevölkerung, KEINE Videos und Fotos zu posten, solange der Einsatz läuft.

APA / Georg Hochmuth
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APA / Georg Hochmuth
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Die Krankenhäuser in der Bundeshauptstadt wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Die Menschen in der Innenstadt wurden von der Polizei aufgerufen, ihre Wohnungen nicht zu verlassen, in Lokalen zu bleiben und den öffentlichen Verkehrsmitteln fernbleiben - der U-Bahn-Verkehr wurde teilweise still gelegt. Die Polizei appellierte außerdem an die Bevölkerung, keine Videos und Fotos zu posten, solange der Einsatz läuft.

Dennoch kursierten mehrere Videos, die bewaffnete Männer in der Innenstadtstadt zeigen, die wild um sich schießen. Auf einem Video sieht man sogar, wie ein Getroffener - möglicherweise ein Polizist - auf dem Schwedenplatz zu Boden fällt. Ein Mann mit einer Kalaschnikow-ähnlichen Waffe läuft durch eine gepflasterte Gasse und schießt.

Terroranschlag in Wien

 

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