Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Ab FreitagSlowenien und Ungarn öffnen Grenzen zu Österreich, Italien und Kroatien nur mit Attest

Die mit Donnerstag erfolgte Öffnung der österreichischen Grenzen für alle Nachbarländer außer Italien stößt in Slowenien und Ungarn quasi auf Gegenliebe.

© APA (AFP)
 

Ab Freitag können Österreicher ohne Beschränkungen nach Slowenien und Ungarn einreisen. Tschechien kündigte wiederum eine Grenzöffnung an, die in der Nacht auf Samstag erfolgen könnte.

Ungarn öffnet Freitagfrüh seine Grenze zu Österreich. Das teilte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Donnerstagabend mit. Damit können voraussichtlich ab 8.00 Uhr Österreicher, Tschechen und Slowaken ohne Einschränkungen nach Ungarn einreisen, so Sziijjarto laut dem Onlineportal "hvg.hu".

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis sagte am Donnerstag, dass Tschechien die Beschränkungen an den Grenzen zu Österreich und Deutschland sowie für Einreisende aus Ungarn früher als geplant aufheben wird. Für den Freitag um 7.00 Uhr habe er eine außerordentliche Sitzung des Kabinetts einberufen, die das beschließen sollte, kündigte Babis während seines Besuches im Karlsbader Kreis an. Laut der Nachrichtenagentur CTK schloss er nicht aus, dass die bisherigen Beschränkungen "vielleicht schon ab Freitag Mitternacht" - gemeint ist die Nacht von Freitag auf Samstag - aufgehoben würden.

In der Slowakei könnte eine ähnliche Entscheidung bevorstehen, deutete Außenstaatssekretär Martin Klus an. Die Slowakei und Tschechien hatten am Donnerstag die gemeinsame Grenze geöffnet.

Am Tag der Öffnung der Grenzen Österreichs hat sich das Verkehrsaufkommen an den verschiedenen Übergängen unterschiedlich gestaltet. Während in Westösterreich - etwa in Kufstein, Salzburg, am Kärntner Loiblpass und sogar am Brenner - am Donnerstag bereits vermehrtes Verkehrsaufkommen zu beobachten war, hielt sich der Verkehr im Osten eher in Grenzen.

Attest für Italien und Kroatien

Für Personen, die aus Italien oder nicht-angrenzenden Ländern nach Österreich einreisen, gilt nach wie vor die Pflicht zur Quarantäne bzw. einem Gesundheitsattest. Das stellte das Gesundheitsministerium am Donnerstag klar. Konkret wurden Einreisen aus Kroatien als Beispiel genannt. "Wenn man z. B. in Kroatien gewesen ist und z. B. über Slowenien wieder nach Österreich einreist, ist im Moment weiterhin ein Gesundheitsattest oder eine 14-tägige Heimquarantäne erforderlich", hieß es in der Mitteilung. Kroatien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer der Österreicher.

Kommentare (5)

Kommentieren
unterhundert
0
0
Lesenswert?

Na endlich,

..können die Leute wieder nach Ungarn, ihre Zähne rep. lassen fahren. Auch der Friseur in Österreich wird verschmäht, ebenso zum Kaffee nach Slowenien, denn auf dieses habe ich schon sooo gewartet. Interview im Mittag Magazin. So sieht die Solidarität der Bevölkerung gegenüber den heimischen Betrieben aus.

lapinkultaIII
1
16
Lesenswert?

Kroatien

Die Vorgangsweise mit Kroatien muss mir mal einer erklären......

Da sollen wohl die Österreicher zumindest über das lange Wochenende zu Fronleichnam in der Heimat gehalten werden.

260669
1
7
Lesenswert?

Kroatien

Ja, diese Vorgehensweise ist einfach unverständlich, da Kroatien fast keine Fälle hatte. Man will uns mit Gewalt im Land halten!!!

hbratschi
1
10
Lesenswert?

aus kroatien kommend...

...wird man also nach wie vor schikaniert. wieviel pressekonferenzen braucht unsere Bundesregierung denn noch? schön langsam sollte es genügen. wir wissen eh schon alle, wie toll der basti uns beschützt hat...🤭😁😁😁

Windstille
0
6
Lesenswert?

Durchschaubar

Die Regelung mit Reisen nach Kroatien ist so etwas von durchschaubar - man kann die Menschen nicht zwingen, wo sie Urlaub machen! Mit welcher Begründung geht man mit Menschen, die aus Kroatien kommen, so vor? Hier wird einzig und allein mit der Angst der begeisterten Kroatien-Urlauber gespielt, in Quarantäne zu müssen und somit (noch) nicht buchen zu können. Wer kann sich eine 14-tägige Quarantäne - spitz formuliert außer der "Risikogruppe" - aufgrund des Arbeitsplatzes oder aus anderen Gründen leisten?