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LKH MürzzuschlagEntwarnung: Keine Bombe gefunden

Nach einer Bombendrohung ist am Donnerstagnachmittag die Evakuierung des LKH Mürzzuschlag eingeleitet worden. Hunde konnten keine Hinweise auf eine Bombe finden, Patienten und Personal kehrten am Abend wieder zurück.

Die Patienten wurden in einem Pflegeheim untergebracht © (c) Kleine Zeitung/Ulf Tomaschek
 

Nach einer anonymen Bombendrohung am Donnerstag um 14.31 Uhr wurde das LKH Mürzzuschlag geräumt. Eine anonyme Anruferin hatte am Telefon gesagt, eine Bombe sei im Gebäude platziert.

71 Patienten, darunter sogar eine Person von der Intensivstation, wurden in ein neugebautes Pflegeheim hinter dem Spital evakuiert. Durch einen unterirdischen Verbindungsweg zwischen dem Spital und dem Pflegeheim konnten gehbehinderte Patienten mit Rollstühlen ins Heim gebracht werden, alle anderen wurden oberirdisch die wenigen Meter in Sicherheit gebracht. Zwei Patienten wurden vom Notarzt begleitet in die Spitäler Bruck und Leoben überstellt.

Das Pflegeheim, in dem die Patienten nach der Räumung untergebracht wurden, wurde von der Polizei vorab genau untersucht. Danach begann die Durchsuchung des Krankenhauses mit Sprengstoffspürhunden und Sprengstoffspezialisten. Am Abend konnte das Gebäude wieder freigegeben werden, Polizisten fanden keine Bombe. "Das Gebäude wurde für sicher erklärt, die Patienten und das Personal kehren zurück", so die Polizei  um 19.30 Uhr.

Bombendrohung im LKH Mürzzuschlag

 

LKH Mürzzuschlag: Bombendrohung sorgte für Räumung

60 Patienten mussten am Donnerstag nach dem anonymen Anruf einer Frau evakuiert werden.

APA

Sie drohte damit, dass ein Bombe im Spitalsgebäude deponiert sei.

APA

Sofort suchten die Einsatzkräfte nach einem Ersatzquartier für die Patienten. Direkt hinter dem LKH ist das neue Landespflegezentrum angesiedelt, das auch über einen unterirdischen Verbindungsgang zum Krankenhaus verfügt.

Antenne Steiermark

Spezialeinsatzkräfte und Sprengstoffspürhunde kamen nach Mürzzuschlag, um das Gebäude zu durchsuchen

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Gegen 19 Uhr war die Durchsuchung des Hauptgebäudes beendet.

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Rund 60 Personen wurden in dem benachbarten Pflegeheim untergebracht ...

(c) KLEINE ZEITUNG/Tomaschek

Nachdem die Polizei bei der Durchsuchung des Spitals keine Bombe finden konnte, wurden die Patienten am Abend wieder zurückgebracht.

Ulf Tomaschek
Ulf Tomaschek
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Die Bombendrohung wurde sofort sehr ernst genommen, so Betriebsdirektor Georg Brudna. Die rund 60 Patienten hätten weitgehend gefasst reagiert. Im Pflegeheim wurden die Patienten von Ärzten und Pflegepersonal versorgt. Das Rote Kreuz ist mit 50 Personen und 10 Fahrzeugen vor Ort, die Polizei mit 50-60 Einsatzkräften. Die Evakuierung selbst ist reibungslos abgelaufen. "Es gab zwar gewisse Aufregung, aber die Patienten waren doch entspannt", so der Einsatzleiter des Roten Kreuz, Gerhard Gmeinbauer. Ähnliche Szenarien würden immer wieder geübt.

Knapp über 60 Personen wurden in einem Pflegeheim in der Nähe untergebracht Foto © Antenne Steiermark

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