Sie werden „verschwiegen, vertuscht, bagatellisiert“, man selbst wird „isoliert und abgestraft“, sagt Raphaela Scharf. Die Journalistin spricht von Übergriffen in der Medienbranche und sie muss es wissen. Sie hat vor vier Jahren den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt und über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gesprochen. Ein jahrelanger Prozess liegt hinter ihr, weil ihr damaliger Chef und „Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner sie nach Vorwürfen gegen ihn fristlos entlassen hat.
Unterstützung für Journalistinnen
Vertrauensstelle im Aufbau: „Übergriffe werden vertuscht“
Eine neue Vertrauensstelle soll bald Journalistinnen und Journalisten unterstützen und gegen Übergriffe, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch vorgehen.
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