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G20-GipfelDie Pandemie zwingt die Mächtigen der Welt, ein Stück zusammenzurücken

© AP
 

Die Welt retten – das ist der Job, den die größten und reichsten Länder der Welt jetzt zu erledigen haben. Die bestmögliche globale Antwort auf die Pandemie war das zentrale Thema des zweiten G20-Gipfels in diesem Jahr, und man bemühte sich, Einigkeit und guten Willen zu zeigen. Der Einzige, der aus der Reihe tanzte, war Donald Trump, aber damit hatten wohl alle gerechnet. Dass er am Gipfel überhaupt teilnahm (wenn auch nur kurz, golfen und twittern schienen ihm schließlich wichtiger zu sein) und die USA die Schlusserklärung abnickten, in der weitreichende Maßnahmen zur Klimarettung gefordert werden, kann man getrost als diplomatisches Zugeständnis an Gastgeber Saudi-Arabien werten. Mehr nicht.

Kommentare (1)
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zweigerl
0
1
Lesenswert?

Ist die Menschheit unrettbar?

Würde man sich wünschen, dass die Pandemie einen globalen Solidarisierungsfaktor darstellt. Passiert natürlich nicht, es gibt Schuldzuweisungen (an China), isolationistische Tendenzen, und die Verteilungskämpfe um den Impfstoff stehen uns erst noch ins Haus. Das andere Projekt globalen Zusammenstehens, die KLimawende, gerät überhaupt unter die Räder.