AußensichtSchwieriges Ringen um Beihilfe zur Selbsttötung

„Wer Sterbehilfe nicht will, muss für optimale Sterbebegleitung sorgen“, sagte Kardinal Franz König.

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Mit der Entscheidung des VfGH, die Beihilfe zur Selbsttötung straffrei zu stellen, wurde ein Loch in einen Damm geschlagen. Nun liegt das vorläufige Ergebnis des schwierigen Ringens um das zu erlaubende Töten vor. Die einen nennen den Gesetzesentwurf restriktiv und sind froh um klare Abgrenzungen und Regeln. Den anderen gehen die Regelungen nicht weit genug.

Ein Blick in Länder, die die Beihilfe zur Selbsttötung bereits erlaubt haben, lehrt: Es bleibt nicht bei einem ersten Gesetz. Es dauert einige Zeit und die nächste Klage liegt am Tisch. In den Niederlanden kann jedes Leiden sofort beendet werden, wenn es als unerträglich diagnostiziert wurde, z. B. Demenzkranke, Depressive, Menschen mit Borderline-Störung oder mit Behinderung, Alkoholkranke. Auch Kinder! Seit dem Jahr 2002 haben hier mehr als 60.000 Menschen die „Euthanasie“ in Anspruch genommen.

Kommentare (1)
GordonKelz
0
1
Lesenswert?

Von welchem" DAMM " und " EUTHANASIE "

hier auch immer gesprochen wird, es ist der Wille einzelner, und wenn es viel erscheint...
Die Menschen sind rund 8 Milliarden auf der
Welt, die dafür bald oder schon zu klein ist !
Lasst doch DIE, die es wollen in Frieden Sterben! Man hat keine PFLICHT ZU LEBEN
wenn es einem aussichtslos Elend geht!
Es erschießen, gehen unter den Zug, springen vom Hochhaus, manche fahren mit dem Auto gegen die Betonwand usw.
Muss das sein in einer aufgeklärten Gesellschaft?! Diese Ewiggestrigen Gehirne die alles blockieren ,selbst den Tod anderer, der ihnen gar nichts angeht! Sie geben zwar zu ,dass sie, wie manche Politiker in der Sache STERBEHILFE heillos überfordert sind
UND MACHEN TROTZDEM MIT.....
Gordon