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Steuerexperte klärt aufWarum Kurzarbeiter keine Steuernachzahlung befürchten müssen

Seit der Vorwoche kursiert in sozialen Medien ein Foto eines deutschen Zeitungsartikels, in dem Kurzarbeitern geraten wird, sich 500 bis 1000 Euro für Steuernachzahlungen aufgrund der Arbeitnehmerveranlagung zur Seite zu legen. Der AK-Steuerrechtsexperte Bernhard Koller gibt Entwarnung und erklärt, warum man sich nicht vor Nachzahlungen fürchten muss.

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„Kurzarbeitsgeld ist zwar selbst nicht steuerpflichtig, es sorgt aber dafür, dass der in einem Kalenderjahr bezogene Arbeitslohn stärker mit Steuern belegt wird. Im Folgejahr kommt es dann oft zu Nachforderungen. Sicherheitshalber sollten Kurzarbeiter monatlich 50 bis 100 Euro fürs Finanzamt zurücklegen.“ Diese Meldung, die aus einer deutschen Zeitung stammt (und Deutschland hat ein anderes Steuerrecht als Österreich!) macht seit ein paar Tagen in sozialen Medien die Runde und sorgt für helle Aufregung unter allen, die von Kurzarbeit betroffen sind. Bernhard Koller, Steuerrechtsexperte der AK-Steiermark gibt Entwarnung: „Kurzarbeiter werden, wenn alles normal läuft, also 3 Monate Kurzarbeit und dann wieder normaler Verdienst, mit keiner Nachzahlung rechnen müssen.“

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