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Immer mehr Bio auf der HautMehr als ein Drittel der Österreicher kauft Natur-Kosmetik

Mehr als ein Drittel der heimischen Konsumenten greift beim Kauf von Kosmetik gezielt zu Natur- und Bioprodukten. Insgesamt haben die Österreicher 2018 1,7 Milliarden Euro für die Körperpflege ausgegeben.

© Svitlana/stock.adobe.com
 

Mehr als ein Drittel der heimischen Konsumenten greift beim Kauf von Körperpflege und Kosmetik gezielt zu Natur- und Bioprodukten, berichtete die Branchenplattform "Kosmetik transparent". 24 Prozent bevorzugen laut den Angaben Produkte mit veganen Inhaltsstoffen. "Natürliche" Inhaltsstoffe und der Verzicht auf bestimmte Substanzen ("free from...") sowie nachhaltige Verpackungen gehören laut der Plattform zu den aktuellen Trends.

359 Millionen der 1,7 Milliarden Euro Gesamtausgaben investierten die Österreicher in Reinigung und Pflege der Haut - Gesicht, Hände, Körper und Lippen -, das größte Segment am Kosmetikmarkt. Davon macht wiederum die Gesichtspflege mit 270 Millionen Euro den größten Batzen aus. Hier wurden vor allem wegen der steigenden Beliebtheit von Masken Zuwächse erzielt: Pflegemasken verbuchten ein Plus von mehr als 48 Prozent im Wert, Reinigungsmasken legten um mehr als 36 Prozent zu.

Haarpflege und Styling sind mit rund 270 Millionen Euro das zweitstärkste Segment. Neue Lösungen für graue Ansätze und bunte Haarfarben brachten ein zweistelliges Wachstum bei Menge und Wert.

In Deos und Antitranspirants wurden 67 Millionen Euro investiert. Weiters wanderten Parfums und Eau de Toilettes im Wert von etwa 203 Millionen Euro über die Ladentische. Für Seifen, Badezusätze und Duschbäder wurden rund 130 Millionen Euro ausgegeben, für Zahnpflege 209 Millionen Euro.

Make-up, Lidschatten, Lippenstift, Nagellack & Co. waren den Österreicherinnen 229 Millionen Euro wert. In Männerkosmetik - Reinigung, Pflege, Rasur und Aftershaves - flossen 153 Millionen Euro.

Neben dem Wunsch nach möglichst "natürlichen" Inhaltsstoffen oder überhaupt echter Naturkosmetik sei "Anti-Aging" nach wie vor ein Top-Trend. Allerdings werde der Begriff zunehmend kritisch hinterfragt und von "Free-Aging" bzw. "Down-Aging" abgelöst, meinte Kukacka.

Haarpflege: Fünf Tipps für schöne Beach Waves

1. Haare wie gewohnt waschen. Danach, im handtuchtrockenen Haar, Volumenspray und Hitzeschutz verteilen.  Für ein optimales Volumen empfiehlt es sich die Haare mit einer Flachbürste (sogenannte Paddle Brush) gegen die Wuchsrichtung zu trocknen. 

Anschließend Haare kämmen und partienweise nach hinten und/oder oben stecken. Die Haare sollten so geteilt werden, dass mit dem Styling der unteren Haare begonnen werden kann.

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2. Locken Styling mit dem Lockenstab. Es wird empfohlen, den Lockenstab auf etwa 180° einzustellen und jeweils mitteldicke Strähnen um den Stab zu wickeln.

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3. Locken Styling mit dem Glätteisen. Die Haare in mitteldicke Strähnen teilen. Anschließend mit einer Drehbewegung (ca. 90°) gleichmäßig nach unten ziehen. Profi-Tipp: Spitzen auslassen, denn so bekommt man den angesagten Messy-Look.

Nun werden Strähne für Strähne gewickelt bzw. gedreht (zum Ansatz etwas Abstand lassen). Damit die Wellen an den Vorderpartien entsprechen fallen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Haare vom Gesicht weggedreht bzw. gewickelt werden.

Anschließend die Haar etwas auskühlen lassen, Trockenshampoo oder Sea Salt Spray hinzufügen und die Haare  mit den Händen aufschütteln.

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4. Beach Waves ohne Lockenstab oder Glätteisen. Für all jene, die es gerne schnell  und unkompliziert mögen, erklärt Eniss Agrebi von DIE WIENER FRISEURE wie man die angesagte Sommerfrisur ganz easy stylen kann:

Nach dem Haarwaschen die Haare am natürlichen Scheitel auseinanderfallen lassen. Anschließend Hitzeschutz im Haar verteilen und mehrere, grobe Zöpfe flechten.

Nun werden die einzelnen Zöpfe, von oben beginnend, für ein paar Sekunden im Glätteisen eingeklemmt (5 bis max. 10 Sekunden). Nach diesem Prinzip arbeitet man sich Stück für Stück nach unten.

Anschließend  das Haar für zirka 5 Minuten auskühlen lassen, Zöpfe lösen und Haare ausschütteln – fertig sind die Beach Waves.

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5. Dauerhafte Beach Waves dank Dauerwelle? „Nein, die gibt es leider nicht. Eine Dauerwelle verleiht aufgrund ihrer kleinen Locken immer den 80iger Esprit und hat mit den gewollten Beach Waves leider gar nichts gemeinsam. Daher bitte diesen Weg, als dauerhafte Lösung, nicht in Betracht zu ziehen", so Eniss Agrebi DIE WIENER FRISEURE.

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Und: "Beach Waves bedürfen immer demselben Styling Prozess – und mit der Zeit fällt einem das Stylen immer leichter", ergänzt die Expertin.

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"Das Bewusstsein für die globale Klimafrage ist in den vergangenen Jahren gestiegen und hat das Konsumverhalten vieler Konsumenten verändert", sagte Sprecher Stefan Kukacka. Speziell für zertifizierte Naturkosmetik werde daher "weiterhin eine dynamische Entwicklung am österreichischen Markt erwartet".

Der Gesamtmarkt für Kosmetik entwickelte sich in den vergangenen Jahren mengenmäßig positiv mit Wachstumsraten von durchschnittlich ein bis zwei Prozent. Auch für 2019 werden Zuwächse von bis zu vier Prozent erwartet. Im Wert mussten leichte Rückgänge verbucht werden.

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