Mikroplastik, also mikroskopisch kleine Kunststoffpartikel, die aus Zerfallsprozessen entstehen, gilt als eines der größten globalen Umweltprobleme. Überall auf der Welt, selbst in abgelegenen Regionen, lassen sich die menschlichen Hinterlassenschaften heute im Wasser und in den Böden nachweisen. Dass das Mikroplastik über die Nahrungskette auch in unseren Körpern landet, ist seit Langem bekannt. Wie Wiener Forscher nun in einer neuen Studie festgestellt haben, schaffen es die winzigen Partikel allerdings auch binnen kürzester Zeit ins Gehirn.