Die stachelartigen Fortsätze (Spikes) der aktuellen Sars-CoV-2-Varianten "Delta" und "Omikron" docken schneller, stärker und länger an menschliche Zellen an als jene Varianten der Coronaviren zu Beginn der Pandemie, berichten österreichische Forscher im Fachjournal "Nature Communications". Die Krankheitserreger werden dadurch rascher aufgenommen und wahrscheinlich weniger leicht durch Luftstrom, Schleim oder Blutfluss von den Wirtszellen abgelöst.
Molekulare Greifzange
Was die jüngeren Coronavirus-Varianten so ansteckend macht
Linzer Physiker untersuchten, wie die Coronaviren-Spikes der unterschiedlichen Varianten an der Oberfläche menschlicher Zellen haften. Jüngere haben den Ursprungsvarianten demnach einiges voraus.
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