Studie zeigt Auch im Gehirn: Coronavirenreste noch Monate nach Infektion im Körper

Ist bei einer Covid-19-Infektion auch das Gehirn betroffen? Und was verursacht kognitive Auffälligkeiten bei Long-Covid-Betroffenen? Eine Studie scheint nun erste Antworten auf diese Fragen gefunden zu haben.

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Corona; Long Covid; Gehirn; Infektion; Virenpartikel
Auch im Gehirn wurden Virenpartikel gefunden © dTosh - stock.adobe.com
 

Als vor etwa zwei Jahren in den Nachrichten weltweit erstmals von SARS-CoV-2 berichtet wurde, war noch die Rede von einer Lungenerkrankung. Mittlerweile weiß man, dass dieses Virus nicht nur auf die Lunge Auswirkungen haben kann – beinahe alle Organe können bei einer Infektion betroffen sein. Immer weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückten die Effekte des Coronavirus auf das menschliche Gehirn.

Kommentare (12)
feringo
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Virenverteilung

Was sind "anhaltende Maserninfektionen"?
Und dann ergibt sich noch die Frage, ob es eine solche Virenverteilung nach einer Krankheit nur bei Covid-19 gibt, oder bei allen Corona-Infektionen?

umo10
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Das Covid-19 Virus kann nicht unterscheiden

bin ich jetzt in Lunge Leber oder Hirn. Der Weg ins Hirn ist jedoch logischerweise ein längerer. Mit dem Stich kann das immunsystem den Wettlauf gewinnen. Für alle coronapartygänger: mit der Impfung werden keine Viren eingeschleust; auch keine Chips

feringo
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@umo10 : Das Covid-19 ...

umo10, wie läuft da Ihre Logik? Warum sollte es bis zum Gehirn länger dauern? -
Ihren letzten Satz unterstütze ich!

mobile49
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das haben zoonosen so an sich

sie suchen sich ihre "wirtstiere" , indem sie sie diese die gefahren suchen lassen
zB.:
toxoplasmose lässt die mäuse nicht erkennen , dass die katze ihr hauptfeind ist
leucochloridium paradoxum ( ein saugwurm ) befällt die fühler von schnecken mit haus - aber diese ignorieren durch den befall ihren natürlichen schutz und ihre fühler werden von vögeln als würmer wahrgenommen > und schwupps >das war es mit dem "zombieschneck"

viren suchen sich auch ihr "wirtstier" und bei diesem natürlich das teil , mit dem man sein wirtstier am besten manipulieren kann
punkt

neuernNickname
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Klassischer unnötiger Artikel

Zuerst eine Headline, die für den Laien keine verwertbare Information beinhaltet. Liest man sich den Text durch, kann man wie folgt zusammenfassen: Virenpartikel werden noch lange nach der Infektion in verschiedenen Körperteilen festgestellt. Unter anderem auch im Gehirn - vom Gehirn dann der "logische" Schwenk zu Long Covid. Dieses Long Covid wird prominent erklärt. Und zum Schluss die Info, dass noch nicht klar ist ob überhaupt und wie die Virenpartikelreste damit zusammenhängen können.
Für MICH ist das eine Warnung, ja. Nämlich, dass manipulative Berichterstattung hinter jeder Ecke lauert....

JL55
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...die Preprint - Daten sind sehr wohl angeführt

und per Klick einsehbar.
Es wird immer wieder vergessen, dass es sich beim Sars-CoV-2 Virus um eine sehr junge und daher weiterhin mit vielen Fragezeichen versehene Infektion handelt... Und Wissenschaft funktioniert halt mal so, dass es vieler Mosaiksteinchen bedarf, um ein schlüssigeres Bild zu bekommen. Omikron scheint aktuell andere Auswirkungen auf den menschlichen Organismus zu haben als beispielsweise Delta....weniger Lunge, aber mehr in den oberen Atemwegen... Dies allein erfordert neue Einschätzungen der Pathogenität dieser Erkrankung... Die nächsten Wochen werden es vermutlich zeigen, wohin die Reise geht...

Kleine Zeitung
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Artikel

Sehr geehrte(r) neuernNickname,
wir wollen mit dem Artikel niemanden manipulieren, wir erklären ausführlich anhand von Daten, Fakten und Expertenmeinungen, wie sich Corona im Körper ausbreitet. Das ist keine Manipulation, sondern ein darlegen einer wissenschaftlichen Studien, die auch im Artikel verlinkt ist.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

neuernNickname
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Zuerst mal vielen Dank, dass mein Beitrag nicht gleich gelöscht wurde (was ansonsten meist passiert, wenn ich was Kritisches schreibe)

Aber nix für ungut - eine nicht veröffentlichte Studie, die lediglich besagt, dass sich Virenreste im Körper befinden, ganz oben festzunageln, inkl. spacigem Bild - und der ganze Beitrag dann keine verwertbare Information beinhaltet, außer den Headlinetext - das ist dann schwer zu erfassen. Und das erzeugt bei Vielen lediglich Angst, nicht mehr. Was anderes wäre es, wenn eine wissenschaftliche Studie besagt, dass bei x Personen Virenreste nachgewiesen wurden, die bei x Prozent diese und jene Auswirkungen verursachen. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung.
Diese neurologischen Auswirkungen gibt es übrigens nicht nur exklusiv bei Corona, sondern auch bei der jährlichen Grippeepidemie. Zwar in einem etwas geringeren Ausmaß, aber doch - ich hab die Studie dazu leider nicht bei der Hand, wo ich diese Information her habe, sonst hätte ich es hier gepostet.

X22
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Was sie sich erwarten, ist Zukunft in die Gegenwart zu holen, der Artikel beschreibt ja , warum in diese Richtung geforscht wird und zu welchen Erkenntnissen bisher gekommen ist, die

wiederum zur Begutachtung von anderen Wissenschaftlern veröffentlicht werden, sie selbst können sich die Studie auch reinziehen, nur hat es Sinn die Details in einen Artikel zuschreiben, reicht nicht eine grobe Zusammenfassung und im positiven Sinne gesehen ist, dass man schon begonnen hat, die Probleme gesehen hat und schon Ursachenforschung betreibt. Vieles steht im Artikel, sie müssen die Bausteine nur zusammensetzen.
"Immer weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückten die Effekte des Coronavirus auf das menschliche Gehirn.
Grund dafür sind auch die Long-Covid-Fälle. Bei Betroffenen kann es auch zu Konzentrationsstörungen, Gedächtnisproblemen und anderen kognitiven Auffälligkeiten kommen. Ein Hinweis darauf, dass sich durch die Infektion auch im Gehirn etwas verändert hat. Um solchen Hinweisen nachzugehen, wurde nun von Forschern des National Institute of Health in Maryland eine Studie gemacht. Diese Studie wird derzeit von Fachleuten des Magazins Nature begutachtet und ist noch nicht endgültig veröffentlicht."

HSterbenz
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Auch die Angst vor Manipulation...

... kann krankheitswertig werden @nickname.
Ihre Argumentationslinie hingegen kann ich nicht folgen. Die Studie wurde verlinkt und befindet sich anscheinend im preprint-Stadium.
So funktioniert wissenschaftliches Publizieren. Forschung - Theoriebildung - Studien und Behutachtung von externen Wissenschaftlern usw. Anschließend wird weiter evaluiert und falsifiziert usw.
Besser so als nur zu behaupten was man
vielleicht irgendwo gelesen hat (und was halt gerade in sein eigenes unverrückbare Weltbild passt).
Auch wenn wir alle gerne diese Erkrankung vollständig verstehen würden, ändert es nichts daran, dass der Erkenntnisgewinn Zeit braucht.

Aus meiner Sicht, ist an dieser Berichterstattung gar nichts auszusetzen. Der Redakteur ist nicht für Ihre emotionale Informationensverarbeitung verantwortlich.

mobile49
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das sollte vieles

erklärbar machen , was uns in letzter zeit zugemutet wurde
ironie off

zeus9020
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DANKE,

Jetzt brauch' ich es nicht mehr zu schreiben!... leider völlig zutreffend