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Neue StudieGrippeimpfung kann vor schwerem Covid-Verlauf schützen

Schon im Sommer wurde der Bevölkerung nahegelegt, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. An eine mögliche Schutzwirkung gegenüber dem Coronavirus wurde dabei allerdings noch nicht gedacht. Jetzt zeigt ein Forscherteam, dass die Influenzaimpfung wohl auch einen Vorteil im Kampf gegen Covid-19 verschafft.

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Die Influenzaimpfung scheint vor mehr zu schützen, als nur vor der Grippe.
Die Influenzaimpfung scheint vor mehr zu schützen, als nur vor der Grippe. © (c) by-studio - stock.adobe.com (by-studio busse yankushev)
 

Eine neue Studie der University of Michigan zeigt, dass Menschen, die gegen die Grippe geimpft wurden, seltener am Coronavirus erkranken. Ein Team um die Ärztin Anna Conlon wertete die Daten von rund 27.000 Personen aus, die bis zum 15. Juli auf Covid-19 getestet wurden. Von diesen Menschen hatten 13.000 die Influenzaimpfung erhalten. Die meisten davon wurde schon im September und Oktober 2019 gegen die Grippe geimpft. Von den geimpften Personen infizierten sich 4 Prozent mit Sars-CoV-2. Hingegen waren es bei der ungeimpften Gruppe 4,9 Prozent.

Kommentare (16)
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PiJo
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4 % zu 4,9 %

Ist noch so viel Grippeimpfstoff auf Lager , das man so eine Schlagzeile braucht um Grippeimpfungen zu forcieren. Bei so geringem Unterschied grenzt das an Lobbyismus

FRED4712
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einem forscher,

der einen Impfstoff finden würde, der 22,5% der Erkrankungen von Krebs verhindert, dem wäre der medizinnobelpreis sicher

Peter Schaar
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Vergleich

Ich dachte ja, wer die Grippe mit Corona vergleicht, ist dumm? Dabei kann man von Influenza Einiges für Covid-19 lernen...

bluebellwoods
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Bitte keine so große Schlagzeile

Der Unterschied ist derart gering, dass er gar nicht nennenswert ist.

lucie24
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Seltsam

Keine Grippe dieses Jahr und jetzt schützt die Impfung teilweise vor Corona? Ja, warum erfahren wir das erst jetzt? Jedenfalls gut, dass dieser Artikel jetzt da ist.

FRED4712
0
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wer sagt,

dass es heuer keine Grippe gibt?? unglaublich, welcher Unsinn hier als angebliche "Wahrheit" verzapft wird und damit womöglich irgendwie bewiesen werden soll, dass corona absolut harmlos ist....allerdings gibt es weniger Grippe und zwar logischerweise deshalb, WEIL die (meisten) menschen Abstand halten und sich weniger im Freien aufhalten...man hilft gerne

Hausverstand100
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Bereits im Frühsommer

Des vorigen Jahres habe ich zufällig im deutschen Fernsehen einen Bericht gesehen, in dem dies vermutet wurde.
Damals hieß es, das fast keine Grippe- geimpften Menschen mit Corona ins Spital kämen.
Hat mich immer gewundert, warum dieser Ansatz nicht intensiver verfolgt wurde.

griesbocha
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Nun, wenn man den Zahlen oben Glauben schenkt, ist der Unterschied aber gering.

Von den geimpften Personen infizierten sich 4 Prozent mit Sars-CoV-2. Hingegen waren es bei der ungeimpften Gruppe 4,9 Prozent.

feringo
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@griesbocha : Nur, wenn ... | @Carlo62 : Der Unterschied ...

Wie rechnet man das jetzt aus?
Den %-Unterschied zwischen >> 4 und 4,9 << berechnen, wenn diese Zahlen selbst schon Prozente angeben.
Die 25% von Carlo62 kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen.

FRED4712
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das ist kein Widerspruch...

bei jeder Wahl werden gewinne / Verluste prozentual auf vorherige % angegeben

Carlo62
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@feringo

0,9 Prozent bezogen auf 4% sind 22,5%!
(0,9:4)x100=22,5%

feringo
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@Carlo62 @FRED4712 : %°° %

Ich würde eher die 4,9 als Grundwert nehmen, dann kommt man auf 81,63%.

Carlo62
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@feringo

Wenn man (fälschlicherweise) 4,9 als Ausgansgwert betrachtet, wäre das Ergebnis immerhin noch um 18,3% besser!

feringo
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@Carlo62 : Wenn man (...

4% bzw 4,9% haben in der Studie nicht dieselbe Grundmenge. Der richtige Ansatz zum %-Unterschied zwischen beiden Gruppen ist die Gesamtmenge der Vergleichsgruppen: 525+693=1218. 1218 ist der Grundwert für den Vergleich.Daraus ergeben sich 43% bzw. 57% und als Unterschied 14%; zu prüfen nach 1%-Signifikanz-Niveau.
Das meine ich jetzt nicht mehr ironisch.

FRED4712
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er rechnet vermutlich so:

0,9: 0.04=22,5.....also ca. 25 %----wenns stimmt, also gar nicht so wenig

Carlo62
4
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Der Unterschied ist knapp 25%

Und das nur bei den Infizierten. Wenn dann noch die Krankheitsverläufe der Infizierten auch noch leichter sind, ist das schon ein entscheidender Vorteil. Genau das hat mir ein Professor der ZMB in Graz auch schon vor einem Jahr gesagt.