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Warnzeichen erkennen Im Lockdown: Wenn Online-Shopping zur Sucht wird

Online-Shopping boomt. Es ist nicht nur bequem, sondern auch rund um die Uhr verfügbar: Alles scheint bloß einen Klick entfernt zu sein. Allzu schnell wird das vermeintlich harmlose Einkaufsvergnügen jedoch zur Sucht.

Wenn Online-Shopping zur Sucht wird
Wenn Online-Shopping zur Sucht wird © (c) Monkey Business - stock.adobe.com (Monkey Business Images)
 

Gesehen. Geklickt. Gekauft. Der Einkauf via Mausklick erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Immerhin 66,3 Prozent der Österreicher im Alter von 16 bis 74 Jahren gaben im Zeitraum April bis Juni 2020 laut einer Erhebung an, das Internet innerhalb der letzten zwölf Monate zum Online-Einkauf genutzt zu haben. Kein Wunder: Die virtuellen Shops sind nicht nur rund um die Uhr verfügbar, sie vermitteln darüber hinaus auch während des Lockdowns das Gefühl, auf nichts verzichten zu müssen. Barrieren scheint es in der virtuellen Einkaufswelt nicht zu geben, Angebote wie "Jetzt kaufen, später zahlen" oder "Same Day Delivery" machen's möglich. 

Kommentare (1)
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zweigerl
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Konsumieren und Schulden machen, hurra!

Die österreichische Schuldnerberatung stellt den Antrag, "in diesen Zeiten" nicht nur die Kreditschulden von UNternehmen, sondern auch Privater zu stornieren, die zuvor über ihre Verhältnisse konsumiert haben. Na, wenn das kein Ansporn ist, gleich den nächsten teuren Konsumartikel zu kaufen! Lustig geht die Welt zugrunde. Kaufsucht ist nicht in erster Linie ein individuelles, sondern ein kollektives Problem.