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Kampf gegen Zika & Co.Stechmücken-Zucht in Australien geplant

Die Zucht von Stechmücken soll helfen, ansteckende Krankheiten zu reduzieren.

Sujetbild Stechmücke
Sujetbild Stechmücke © (c) EPA (JAMES GATHANY / CENTERS FOR DISEASE CONTROL / HANDOUT)
 

In Australien soll die nach Angaben der Betreiber weltweit erste Fabrik zur Zucht von Stechmücken im industriellen Maßstab entstehen. Ziel ist der Kampf gegen von Mücken übertragene Krankheiten wie Dengue-Fieber, Gelbfieber, Zika oder Chikungunya. Die Hilfsorganisation World Mosquito Programm (WMP) hat sich für das Projekt mit dem französischen Start-Up InnovaFeed zusammengetan.

Mücken werden mit Wolbachia infiziert

Dieses war bisher auf die Produktion von Insektenprotein für Tierfutter spezialisiert. Das World Mosquito Program hat vor rund zehn Jahren ein Verfahren entwickelt, in dem Mückenweibchen mit dem Bakterium Wolbachia infiziert werden. Dieses senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich andere Viren wie etwa Dengue-Fieber im Körper der Mücken vermehren können. Damit sinkt gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf den Menschen.

Infektionen gingen stark zurück

Das WMP hatte in mehreren Großversuchen mit Wolbachia infizierte Mücken unter anderem in Australien, Brasilien, Neukaledonien und Indonesien freigesetzt. Untersuchungen in Indonesien ergaben laut WMP, dass die Infektionen mit Dengue-Fieber in den betroffenen Gebieten binnen drei Jahren um 77 Prozent zurückgingen.

Kommentare (2)

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tomtitan
2
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Tolle Idee - gefällt mir besser

als der amerikanische Ansatz mit den genmanipulierten Mücken.

pesosope
0
2
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tomtitan

warum?