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Veraltetes StrategiepapierRKI hält Impfstoff ab Herbst doch nicht für möglich

Das Papier, in dem die Prognose gemacht wurde, war versehentlich veröffentlicht worden. Dabei handele es sich um eine veraltete Version. Das Robert-Koch-Institut zog nun die Prognose zurück, dass es möglicherweise schon ab Herbst einen Impfstoff geben könnte.

Die hoffnungsvolle Prognose, dass bereits im Herbst ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, musste der RKI-Chef jetzt zurücknehmen. © (c) AFP (TOBIAS SCHWARZ)
 

"Vorläufige Prognosen lassen die Verfügbarkeit eines Impfstoffs (gegebenenfalls mehrerer) bis Herbst 2020 möglich erscheinen", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Publikation der deutschen Behörde mit dem Titel "Die Pandemie in Deutschland in den nächsten Monaten". Diese Prognose zog das deutsche Institut nun zurück. Man habe versehentlich eine veraltete Version des Strategiepapiers veröffentlicht.

Was weiterhin gilt ist die Warnung des RKI, dass es gefährlich wäre zum aktuellen Zeitpunkt darauf zu vertrauen, dass mit einer Impfung die Pandemie beherrschbar werde, da Unwägbarkeiten wie Mutationen oder nur kurze Immunitätszeiten den Nutzen von Impfungen relativieren könnten.

"In jedem Fall ist es unerlässlich, unverzüglich eine bundesweite Impfkampagne für den Zeitpunkt vorzubereiten, zu dem ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht", betonen die RKI-Experten. "Dazu werden bereits jetzt tragfähige Konzepte für Lagerung, Verteillogistik, priorisierte Zielgruppen oder umfassende Impfüberwachung erarbeitet werden." Die Planung dafür laufe.

Kommentare (1)

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robertrr
2
8
Lesenswert?

Wurde wieder revidiert

Das RKI hat diese Info fälschlicherweise veröffentlicht und auf Anfang 2021 geändert.