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Wege aus der Alkoholsucht Muriel Baumeister: "Seit zwei Jahren bin ich trocken"

Die Schauspielerin Muriel Baumeister erzählt in ihrem neuen Buch, wie ihr der Alkohol erst zum Freund und dann zum Feind wurde. Der Psychiater und Suchtexperte Michael Musalek erklärt, warum der Umgang mit Alkohol in Österreich ein durchaus problematischer ist.

Muriel Baumeister lebte bis 2017 eine Alkoholikerkarriere
Muriel Baumeister lebte bis 2017 eine Alkoholikerkarriere © Eden Books/ MKnickriem
 

"Wann ich das erste Mal absichtlich Alkohol trank, weiß ich nicht mehr“, sagt die Schauspielerin Muriel Baumeister. Bei ihr zu Hause sei das Trinken etwas Normales gewesen, „gerade in der Generation meiner Eltern. Alkohol war ein gesellschaftlich anerkanntes Genussmittel“. Dass ihr Vater Alkoholiker war, habe sie als Kind nie wirklich mitbekommen.
Irgendwann war sie selbst gefangen in diesem teuflischen Kreislauf: „Der Alkohol gab mir Sicherheit und steigerte mein Selbstwertgefühl – aber ich brauchte mehr, immer öfter und immer härtere Sachen“, erzählt sie. Und das Verheimlichen klappte eine Weile ziemlich gut, „weil ich mich an einen so hohen Pegel gewöhnt hatte, dass ich nur ganz selten betrunken wirkte“. 2017, nach zwei erfolglosen Entzügen, kam dann aber der Zusammenbruch mit massiven Panikattacken und der Einsicht: „Wenn ich jetzt nicht die Ausfahrt nehme, ist es vorbei.“ Der dritte Entzug war schließlich erfolgreich.

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