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2 Millionen pro DosisWas kann das teuerste Medikament der Welt?

Für die seltene Muskelkrankheit SMA gibt es eine neue Therapie, die pro Gabe knapp 2 Millionen Euro kosten wird. Gratis-Gaben werden nun weltweit verlost.

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Was kann das teuerste Medikament der Welt?
Was kann das teuerste Medikament der Welt? © Sherry Young - stock.adobe.com
 

Obwohl die spinale Muskelatrophie, kurz SMA, zu den seltenen Erkrankungen zählt, ist sie laut Günther Bernert, Präsident der österreichischen Muskelforschung, gar nicht so selten: „SMA ist die zweithäufigste der genetisch bedingten Muskelerkrankungen. Das hat damit zu tun, dass es viele Menschen gibt, die diese Erkrankung übertragen können. Bekommen zwei solcher Menschen ein Kind, liegt das Risiko bei 25 Prozent, dass das Kind erkrankt.“ In Österreich kommen pro Jahr etwa elf Kinder mit SMA zur Welt – davon wiederum haben etwa sechs Kinder die schwerste Form der Erkrankung.

Kommentare (2)

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chbinter
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Einsatz dieses einzigartigen Medikamentes

Allen Betroffenen und ihren Angehörigen wünsche ich den Erfolg dieser Behandlung und die Verbesseung oder sogar Heilung dieser dramatischen und tragischen
Erkrankungen von ganzem Herzen!!! Die Kosten erscheinen voll und ganz gerechtfertigt - die "Lotterie" allerdings nicht! Habe selbst eine sehr nahe Familienangehörige tragischerweise durch die auch eher seltene Krankheit ALS verloren! Die medizinische Behandlung versagte!!! Mein Sohn leidet zur Zeit an einer "mysteriösen" Darmerkrankung, auch teure Medikamente helfen nicht!!! Sollte für ihn auch eine Art "Tombola" veranstaltet werden? Ich weiß nicht??? Unsere gesamte Familie samt Freunden hofft auf kompetente und gut ausgebildete österreichische Ärzte!!! Hoffen für alle Patienten und "Fälle" das Allerbeste!!! Vielleicht sollten auch die Zugangsbeschränkungen für österreichische Medizinstudenten überdacht werden??? Termine bei Spezialisten sind rar und kommen teilweise eventuell zu spät!!!

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fortus01
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bei solchen Meldungen

frage ich micht immer wieder, warum kann der Staat, der ohnehin viel Geld in Universitäten und forschungseinrichtungen investiert, diese Investitionen verstärken und eine eigene Pharmaerzeugung schaffen?
Die Gier ist generell in allen Unternehmen an erster Stelle, aber die Pharmakonzerne schlagen alle um Längen, gegen diese Branche ist die Mafia eine Selbsthilfegruppe für Geringverdiener.
Hier zeigt sich das ach so wichtige und einzig wahre Instrument der Wirtschaft, Angebot und Nachfrage in seiner grauslichsten Form.
Der Preis wird nicht nach den Gestehungskosten - auch unter Berücksichtigung der Forschung ermittelt, sondern nach der finanziellen Potenz der Kunden bestimmt, selbst an sich vernünftige Regelungen, wie es sie in detschland gibt, werden schamlos umgangen.
Und weils mit der Schamlosigkeit noch nicht reicht, kommt noch die Einführung einer Lotterie dazu!

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