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Gesundheitsreform

Warum die Gesundheit schwer krank ist

Die Gesundheitsreform ist geplatzt, die neuen PHC- Versorgungszentren sind ein Flop. Die Politik findet keine Antworten. Die Hintergründe. Von Didi Hubmann

© (c) Andrey Popov - Fotolia (Photographer: Andrey Popov)
 

Man braucht eine längere Vorgeschichte, um das ganze Versagen der österreichischen Gesundheitspolitik nachvollziehen zu können.

Die sogenannten Primary-Health-Care-(PHC-)Zentren sind ein exemplarisches Beispiel dafür, wie sich leere Versprechungen und unklare Kompetenzen zu einem Organversagen der zuständigen Stellen entwickeln. Denn noch 2014 wurden diese PHC-Zentren, in denen verschiedene Ärzte und unterschiedliche Gesundheitsberufe die Primärversorgung besser abdecken sollten, präsentiert und gefeiert. Heute, über ein Jahr später, gibt es lediglich Modellversuche. Der nächste Flop, mit Anlauf.

30.000 Ambulanzpatienten mehr

Ambulanzpatienten mehr als 2013 haben die steirischen Landeskrankenhäuser im Jahr 2014 zu verzeichnen. Dabei sollten laut Gesundheitsreform die Patienten von den Spitals- ambulanzen zu den nieder- gelassenen Ärzten gebracht werden. Das ist nicht der Fall. 

2014 hörte sich das freilich noch ganz anders an. In einer zweiseitigen Presseaussendung des Gesundheitsministeriums konnte man 2014 vom Ex-Gesundheitsminister Alois Stöger (SP) lesen: „. . . ein Brückenschlag in die Zukunft.“ Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) ließ wissen, dass die Primärversorgung eine „Win-win-Situation für alle“ ist, und Hans Jörg Schelling (VP), damals Vorsitzender des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger und heutiger Finanzminister, sagte: „Das Modell der Zukunft ist eine umfassendere Primärversorgung.“

Neue Zweiklassenmedizin


Aber bis heute ist PHC ein Phantom. Der bekannte österreichische Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer analysiert: „Es gibt für die PHC keine rechtliche Grundlage etwa zur Finanzierung. Sozialversicherungsanstalten, Ärztekammer etc. streiten darüber, weil nie fixiert wurde, wer was wo und wie macht. Und weil Bund, Länder, Kassen, Kammer und Interessenvertreter nicht wissen, was sie tun, reden sie halt jetzt wieder über Strukturen.“

Und: „In Wien haben wir zwei Jahre gebraucht, um ein PHC-Modell zu errichten. Dort arbeiten drei Ärzte, die 5000 Einwohner betreuen. Wenn wir wieder so lange brauchen, bis wir das nächste PHC-Zentrum installieren, dann benötigen wir für die 1,8 Millionen Einwohner in Wien Hunderte Jahre, bis alle Wiener versorgt sind. So viel zur Reformgeschwindigkeit.“

40.000 Behandlungsfälle weniger

Behandlungsfälle weniger im Jahr 2014 (im Vergleich zu 2013) bei den niedergelassenen Ärzten zeigen mehr als deutlich, dass die öster-reichische Gesundheitsreform ein besserer Vorhabensbericht ist (Zahlen laut Ärztekammer, GKK-Vertragsärzten/Allgemein- medizinern und Fachärzten).

Der Gesundheitsexperte Stefan Korsatko macht eine weitere Problemzone aus: „Das, was hier mit den PHC-Zentren entsteht, ist nichts anderes als eine Gruppenpraxis, die aber nicht auf die unterschiedlichen sozialen und gesundheitlichen Unterschiede regionaler Gegebenheiten eingeht. Von Bezirk zu Bezirk ist die Gesundheit der Bevölkerung unterschiedlich, sogar innerhalb einer größeren Stadt. Da kann man nicht einfach ein PHC-Modell drüberstülpen. So wird sich die Zweiklassenmedizin verschärfen.“

Scheingefechte und Patt


Die Politik liefert sich derweil Scheingefechte. Wenn sich VP-Gesundheitssprecher Rasinger plötzlich über die PHC-Schiene aufregt, hinterfragt leider niemand, warum er schwieg, als diese Versorgungsform 2014 auch von seinen Parteikollegen stolz präsentiert wurde. Man kann viele weitere Symptome ausmachen, warum die vom Bund groß angekündigte Gesundheitsreform nie in die Gänge kam. Etwa, weil es keine Konsequenzen gibt, wenn Vorhaben im Gesundheitssystem nicht so umgesetzt werden, wie es vorgesehen war. Wenn zum Beispiel Spitäler an den Bundesländergrenzen nicht kooperieren und ihr Angebot nicht gemeinsam abstimmen: Das bleibt ohne Konsequenzen!

Fragt man im Gesundheitsministerium nach, heißt es, man habe dafür aber einen Eskalationsmechanismus vorgesehen. Wenn man weiter nachsetzt, warum dieser Eskalationsmechanismus – trotz der offensichtlichen Abstimmungsprobleme – nicht greift, heißt es lapidar, der Bund könne den Ländern ja „überhaupt nichts vorschreiben“. Das Patt zwischen Bund und Land scheint unüberwindbar.

Hunderte Millionen mehr


Dabei spüren die Patienten längst die neue Realität in der Versorgung. Durch das neue Ärztearbeitszeitgesetz sind Wartezeiten gestiegen, Spitäler schließen Spezialambulanzen, es fehlen Ärzte, weil viele sich den Spitalsbetrieb nicht antun wollen.

Zwar ist vorgesehen, dass mehr Behandlungen von niedergelassenen Ärzten durchgeführt werden sollen. Aber dort gibt es – vor allem in ländlichen Gebieten – keine Versorgungsstruktur, die alle Patienten auffangen könnte.

Denn für die Kassen, die die niedergelassenen Ärzte zahlen, ist es günstiger, wenn die Patienten in die Spitalsambulanzen gehen, weil dort die Leistungen gedeckelt sind. Natürlich sagen die Kassen, dass sie Hunderte Millionen an die Spitäler zahlen. Aber sie wissen auch: Wenn nicht jede Hautabschürfung in der Spitalsambulanz, sondern von niedergelassenen Ärzten behandelt wird, kostet es die Kassen Hunderte Millionen mehr.

Aus den Fugen geraten


Das Gesundheitssystem ist aus den Fugen geraten. 30.000 Ambulanzpatienten mehr als 2013 hatten steirische Landeskrankenhäuser 2014 zu verzeichnen. Im niedergelassenen Bereich kamen 40.000 Patienten weniger. Das steht diametral zu dem, was in der Gesundheitsreform vorgesehen war (Zahlen laut Ärztekammer).

Klar ist im Kompetenzdschungel nur: Bund und Länder stehen sich im Weg, die Kassen spielen ihr Spiel, die Ärztekammer kämpft für ihre Klientel. Aber keiner hat die Macht, etwas zu ändern. Pichlbauer: „Es ist kafkaesk. Im System wollen alle keine Änderung, aber gleichzeitig versuchen sie, Aktivität zu simulieren.“ Der Mediziner Gerhard Stark fordert: „Mehr Kompetenzen für die Länder. Sonst kann man die Versorgung nicht reformieren.“

Besorgniserregend


Für den steirischen Ärztekammerpräsidenten Herwig Lindner ist es „eine besorgniserregende Entwicklung, die den Ankündigungen einer Stärkung des niedergelassenen Bereichs und der Entlastung der Ambulanzen Hohn spricht“. Dabei kennt man Beispiele, wie es funktionieren könnte – aber Kassen und Kammer finden keinen finanziellen Kompromiss. Und PHC wird, so wie es geplant ist, nicht die Lösung darstellen.

In Kärnten gehört der Mediziner Rudolf Likar zu den kritischen Köpfen: „Auf alle, auch auf die Patienten, kommen Änderungen zu. Ein Beispiel: Als es Ikea nur in Graz gegeben hat, ist man auch von Kärnten in die Steiermark gefahren. Aber im Gesundheitssystem will man keinem zumuten, dass er nur über die Bezirksgrenze fährt. Das wird so nicht mehr funktionieren, weil wir die Ressourcen nicht haben.“ Aber auch bei der Medizin sieht er Änderungsbedarf: „Wir haben eine Überdiagnostizierung. Du bist heute nur gesund, wenn du bei keiner Untersuchung warst. Man wird nicht alles wie bisher behandeln können, weil es die Ärzte nicht mehr geben wird.“

DIDI HUBMANN

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Danke für Ihr Verständnis.

Juli1030
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Wie heisst es

bei Nestroy : " Da streiten sich die Leut herum am End was kanner nix"
Und das alles auf den Rücken der Patienten. Das traurige dabei ist, man sieht leider kein Licht am Ende des Tunnels

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Ichweissetwas
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Tja, bei der nächsten Wahl werden´s die Parteien wieder abkriegen,

Pflegereform bzw. Pflegesystem voll abgewirtschaftet!!

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jatros
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wen wunderts

seit jahren (jahrzehnten) wird darüber gerede den hausarzt (ha) als "gate-keeper" aufzuwerten.doch nichts geschah,er wurde mit bürokratie zugemüllt und weiterhin in seinen medizinischen tätigkeiten von den kassen im leistungskatalog eingeschränkt und die leistungen beschränkt!damit wurde dieser beruf immer unattraktiver und die politik kam auf phc und wie immer, wenn edeltheoretiker am werk sind,kommt dabei pfusch heraus.ist ja super:phc`s in der stadt,den landarzt lassen wir aussterben.einen erfolg hat unsere gesundheitsministerin ja schon zu verbuchen:das nichtrauchergesetz.
und ein grossteil ihrer vorgänger waren medizinlaien und bei soviel inkompetenz erübrigt sich eigentlich die headline-frage " warum unsere gesundheit schwer krank ist".

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janthomas2
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Toi toi toi

Tja, Österreich hat sich das mit seiner "Es-war-immer-schon-so-und-wird-auch-weiter-so-funktionieren"-Mentalität schön selbst eingebrockt. Unser ehemaliges supersoziales Gesundheitsmodell, auf das wir international immer so stolz waren, rostet immer schneller. Wie die Wirtschaft hat sie auch der Medizinsektor und die Ansprüche der Kunden/Patienten weiter entwickelt und jetzt schaut jeder blöd, wenn nix hinhaut. Es wird noch Jahre dauern bis wir durch Versuch und Fehler einigermaßen unser System stabilisiert haben. Bis dahin toi toi toi!

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6ahq08jwb1rsneietlyinbs3ocgo5vqn
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"Aus den Fugen geraten" ???

Wir Ärzte, Schwestern und andere Berufsgruppen wissen das schon seit Jahren !

auch ich habe immer wieder zum Thema gepostet - aber keine keiner nimmt uns ernst oder schlimmer wir werden attackiert.
Wann werden die Politiker munter ??
Wann hören sie uns Ärzten zu, die an der Front arbeiten, anstatt uns zu diffamieren ??

Ich musste meinen Nick aus Sicherheitsgründen immer wieder ändern, da mir sonst die Entlassung droht, wenn mein Name publik würde - so schaut´s aus !!

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dagegen
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das Problem ist

dass sich die Verantwortlichen gmiadlich in die Privatklinik legen wenn's wo zwickt. dort salutieren in Sekunden alles vom Vorstand bis zur Physiotherapie auf wenn der VIP a Wimmerl am Kölsch hat. sie sollen die den Ernst der Lage für Normalo Patienten und Spitalsangestellte mitbekommen? Aus mit Sonderrechten. Aus für Privatmedizin. wenn da Werner/Michl/etc amoi 3 Monat auf a MR warten muss checkt er's vielleicht

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dagegen
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autocorrect grrr

Kölsch sollte nat der POPSCH sein

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jbh1qg7gbacn55pum179m0t7qpz9kbfd
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..

also ich brauch kein ärztezentrum (großer tempel, somit viele leute, somit wieder die gleichen wartezeiten)..ich bin froh wenn ich einen "normalen" hausarzt habe der mir "zuhört"...die meisten einfachen wehwechen sind sowieso psychisch und könnten mit zuhören und ein paar psychisch überlegten worten deines arztes aus der welt geschafft werden. für "richtige" krankheiten ( und das spürt man eh meistens selbst), musst so und so zu einem facharzt oder in die klinik.

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docholliday
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also, das ist alles relativ einfach... voraussetzung, alle wollen.ich bin praktizierender Arzt und weiß wovon ich rede:
1.die krankenkassen per gesetz zwingen ambulante tarife wirtschaftlich zu honorieren
2. ärzte.. also meine KOllegen... mit druck dazu zu bringen dass sie abends auch ordinieren( ich mach das seit 25 jahren) oder in städten wie graz sind 2 ordinationen bis 21.uhr geöffnet und das jeden tag
3.saftige ambulanzgebühren wenn die leute ohne NOtfall und/ oder Zuweisung kommen.
4.krankenkassen und ärztekammer so zu positionieren dass sie sich nicht mehr als feinde betrachten( gilt für die GKK besonders)sondern als partner.. das ist ein punkt an dem sehr zu arbeiten ist.
5. ein moderner leistungskatalog ist zu erarbeiten und zu erfüllen.
und 6. ist endlich einmal zu formulieren was niedergelassene ärzte tun sollen ohne bevormundung von chefärztlichem dienst und ähnlichen schikanen.
wenn ihr uns sagt was ihr von uns wollt, dann werden wir daran arbeiten es zu erfüllen.!!

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6ahq08jwb1rsneietlyinbs3ocgo5vqn
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Klingt gut holiday, aber bevor wior dien reichtigen Weg beschreiten, sollte wir ZWEI Punkte klarlegen:

1. Seit ich als Kind die Gesundheitsdebatten verfolgen kann, ist mir immer eines aufgefallen, was sich wir ein "roter Faden" durch alle Berichte gezogen hat: zersplitterte Kompetenz. Daher zuerst einmal: ZENTRALE Kompetenz an den Bund !!
2. Nicht weniger wichtiger: Zentrale Verwaltung der Finanzierung durch eine Stelle (Ministerium)

Erst dann, wenn wirklich beider Punkte erfüllt sind, können wir über eine Reform reden....

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6ahq08jwb1rsneietlyinbs3ocgo5vqn
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"Chronisch Krank" beduetet die anzahl der Kontakte..

Deswergen ist eine Deckelung in Abhängigkeit vom Einkommen notwendig !

Bezüglich Bezahlung: Ganz einfach mit Bankomat oder Kreditkarte...das hat heutzutage jeder.

diese Gebühren tragen zum Kostenbewußtasein bei: Es soll jeder mit Sonnenbrand um 3 Uhr in der Früh in eine Ambulanz kommen dürfen, aber eben mit einem Aufschlag !!

Man kann ja heute in jeder Nachtdienstapotheke um 3 Uhr in der Früh Aspirin kaufen, aber auch hier muss man einen Aufschlag zahlen - diese System funktioniert seit Jahren und keine regt sich auf !!

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wischiwaschi

anstatt gleich wie eigtl angestrebt ein US-orientiertes Ausbildungsniveau in der Pflege umzusetzen (sprich tatsächliche Kompetenzerweiterung, eigene Ordi etc), was effektiv Ärzte und Ambulanzen entlasten würde, gab es eine Wischiwaschi Novelle a la *jetzt seid ihr Akademiker*. wenn diese jedoch nach Amerika übersiedeln wären sie dort bestenfalls Hilfsschwester oder Reinigungskraft. soweit dazu. das Gesundheitssystem gehört an 2 Seiten aufgeräumt. Ganz unten verbessern, ganz oben mal durchputzen und die Sesselkleber wie McDonald und div Minister ausmisten.

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hi4kx89etuhpzsyovtv8nb3pa2utqfag
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Also das mit dem US-Ausbildungsniveau in der Pflege

müssen Sie aber jetzt ein bissl näher erklären, warum das besser sein soll...

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MartinP
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ja, dreimal darfst du raten

sklavereiähnliche Zustände im Pflegedienst zu schaffen, um Kosten zu senken und Profite zu maximieren. Ist mein heißester Tipp.

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danke

kurz und prägnant auf den Punkt gebracht

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jo2802
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MRT Untersuchung Spittal Drau Wartezeit 6 Wochen trotz starken Schmerzen.Privat MRT am Katschberg 2 Tage Wartezeit, kosten € 200. Von der KGKK bekommt man nichts zurück.

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Tinitfax
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Die Politik möchte am liebsten alle Patienten in den privaten Sektor drängen: weil je weniger Kassenstellen und Pflichtleistungen, umso weniger Kosten für den Staat.

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atbn21x9ftwasqjv57cydtpcs5puonxu
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6 Wochen Wartezeit für MRT...

Bei Vitaler Indikation wird ein MRT sofort durchgeführt!
Bei "nicht dringenden Fällen" wird ein Arzt sehr wohl abwägen, wie dringend (so) eine Untersuchung ist und dementsprechend zuweisen....
Ad hoc Untersuchungen werden wohl auch nur vorwiegend von und in Krankenhäusern
gefordert.

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Sommersacher
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Einheitlich

Dieser Zustand ist nicht nur in Kärnten so. Ich bin in Graz zuhause und habe exakt dieselben Erfahrungen gemacht.

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nasowasaberauch
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Re: Einheitlich

Kann ich nur bestätigen. Nur wären 6 Wochen ein Traum!

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6ahq08jwb1rsneietlyinbs3ocgo5vqn
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Auch wenn ich jetzt wie ein Papagei klinge:

Lösung: Selbstbeteiligung in Form von ambulanzgebühren nach Vorbild der Medikamenten bei den Apotheken:

1.Ambulanzgebühr für alles ohne Ausnahmen
2.DECKELUNG (für Chronisch Kranke) ABHÄNGIG vom EINKOMMEN
3.AUFSCHLAG in der Nacht und am Wochenende !!
4.Geld soll KABEG erhalten (damit es nicht irgendwo im Budget versickert!

Damit ist die Finanzierung garantiert und auch jeder kann rund um die Uhr ins LKH kommen, aber er oder sie muss einen Aufschlag zahlen (wie bei den Nach-Apotheken – dort funktioniert das System sehr gut!!)

Ich habe mit vielen, vielen Kollegen gesprochen, die „an der Front“ arbeiten, es ist die EINZIGE und SOZIAL ausgewogenste ZUKUNFTSWEISENDE Finanzierung für die horrenden Kosten im Gesundheitssystem!!

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6ahq08jwb1rsneietlyinbs3ocgo5vqn
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"Chronisch Krank" bezieht sich an die Azahl der Kontakte zun den Ambulanzen.

Deswergen ist eine Deckelung in Abhängigkeit vom Einkommen notwendig !

Bezüglich Bezahlung: Ganz einfach mit Bankomat oder Kreditkarte...das hat heutzutage jeder.

diese Gebühren tragen zum Kostenbewußtasein bei: Es soll jeder mit Sonnenbrand um 3 Uhr in der Früh in eine Ambulanz kommen dürfen, aber eben mit einem Aufschlag !!

Man kann ja heute in jeder Nachtdienstapotheke um 3 Uhr in der Früh Aspirin kaufen, aber auch hier muss man einen Aufschlag zahlen - diese System funktioniert seit Jahren und keine regt sich auf !!

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Nur eine Verständnisfrage: Was ist der Zweck von Ambulanzen deiner Meinung nach?


Die administrative Kosten dürften eine Großteil der Ambulanzgebühren wieder verbrauchen! Noch dazu, wenn man Deckelungen vorsieht! Wer bestimmt, wer chronisch krank ist?

Wer finanziert das LKH eigentlich? Und schon einmal etwas vom strafrechtlich relevanten Delikt der Unterlassenen Hilfeleistung gehört?

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HarMar
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Es geht eher darum, dass jemand mit einem Sonnenbrand mitten in der Nacht Ambulanz aufschlägt weil er nicht schlafen kann und er am nächsten Vormittag beim Hausarzt zu lange hätte warten müssen. Oder frag mal einen Rettungsfahrer wie oft sie wegen Kleinigkeiten gerufen werden, auch wenn auch das der Hausarzt am nächsten Tag hätte behandeln könne.

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nasowasaberauch
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Re:

So lange die Ambulanzen Leute fortschicken, die wirklich Behandlungen brauchen, so lange werden sie sich von der Rettung einliefern lassen. Dann werden sie wenigstens aufgenommen!

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jdvd1o3g81agzh6ip6pwx56ith7x6fk7
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deshalb am besten.....

privat versichert sein, sonst sieht es in Zukunft schlecht aus mit der Gesundheit.

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