Lieferengpässe bestimmter Medikamente haben während der letzten Jahre zugenommen – insbesondere die Coronavirus-Pandemie hat ein Schlaglicht auf prekäre Lieferketten unterschiedlicher Präparate geworfen. Wie diese Patientinnen und Patienten sowie auch Apothekerinnen und Apotheker betroffen haben, hat sich ein Team um Olaf Rose genauer angeschaut. Der Leiter der Forschungsgruppe Pharmakotherapie und translationale Forschung an der „Paracelsus Medizinische Privatuniversität“ hat dazu Daten aus Österreich, Deutschland und dem Kosovo verglichen und die Erkenntnisse am Montag beim „Apo-Kongress“, einer Fortbildungstagung der Österreichischen Apothekerkammer, vorgestellt. Die Studie wurde von 2023 bis heuer durchgeführt.
Medikamente
60 Patienten pro Tag von Lieferengpässen betroffen
Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten sind während der letzten Jahre gestiegen. Die Ursachen sind unterschiedlich, dass die Produktion von China wieder nach Österreich verlegt wird, sehen vor allem die Hersteller von Arzneimitteln skeptisch.
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