Pläne für die Karenzzeit gemacht hat er sich nicht. Zum Glück, sagt Dietmar Meister rückblickend. "Ich habe mir die Karenz schon anstrengend vorgestellt, aber nicht so dermaßen intensiv und kräftezehrend", erzählt er. Seit vergangenem Juni ist der 37-Jährige in Karenz. Während seine Partnerin Vollzeit arbeitet, kümmert er sich zu Hause um den gemeinsamen Sohn, putzt, kocht und schmeißt den Haushalt.
Väterkarenz
Ein Jahr Karenz: "Ich habe die Intensität der Arbeit massiv unterschätzt"
Dietmar Meister ist ein "Stay-at-Home-Dad" – jedenfalls für ein Jahr. Damit gehört er zu dem einen Prozent der Väter in Österreich, die tatsächlich länger als sechs Monate in Karenz gehen.
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