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Resilienz Unternehmer im Rollstuhl macht Mut: "Möchte mit niemandem tauschen"

Mit 18 Jahren war er plötzlich querschnittgelähmt, heute möchte er mit niemandem tauschen: Unternehmer Gregor Demblin über die Kunst, sich von Plan A zu verabschieden und an Krisen zu wachsen.

Gregor Demblin mit seiner Frau und den vier Söhnen
Gregor Demblin mit seiner Frau und den vier Söhnen © Andreas Hofer
 

Sie sind seit einem Unfall auf Ihrer Maturareise vor 25 Jahren auf den Rollstuhl angewiesen. Das hat Sie nicht daran gehindert, erfolgreicher Unternehmer und glücklicher Familienvater zu werden. Wenn es um Resilienz, also um psychische Widerstandskraft geht, sind Sie also sicher ein Fortgeschrittener. Trotzdem haben Sie Ihrer Biografie „Wie ich lernte, Plan B zu lieben“ den Untertitel „Resilienz für Anfänger“ gegeben. Wieso das?
GREGOR DEMBLIN: Ich wurde in meinem Leben schon oft zu Vorträgen eingeladen, in denen Wissenschaftler das Thema Resilienz theoretisch erklärt haben. Ich war dabei immer das Praxisbeispiel. Das Einzige, was ich zu diesen Vorträgen beisteuern konnte und kann, ist meine Erfahrung, dass alles nicht so schlimm wird, wie man es sich vorstellen würde. Damit konnten die Zuhörer immer mehr anfangen als mit der Theorie. Das ist einer der Gründe, warum ich dieses Buch geschrieben habe: Ich hoffe, Menschen in ihrer Angst vor Unbekanntem und Veränderung helfen zu können.

Kommentare (1)
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DannyHanny
1
48
Lesenswert?

Gleich ein paar mal lesen

Sollten die ewigen Jammerer und Suderer diesen Artikel!
Diese Pandemie zeigt in aller Deutlichkeit auf wer stark im Körper und im Geist ist! Körperlich mag Herr Demblin zwar beeinträchtigt sein......geistig und mental könnten sich viele an ihm nicht messen!
Meine Hochachtung!